[ORF/€CO] Zivildienstreform gefährdet Organisationen

Diskussionen zur Reform...

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wurmi
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[ORF/€CO] Zivildienstreform gefährdet Organisationen

Beitrag von wurmi » Donnerstag 22. Juli 2004, 21:55

hab gerade auf ORF 2 €CO gesehen.

gleich der erste dort gezeigte zivildiener führt seinen dienst mE rechtswidrig aus - er fährt alleine zu alten menschen und hilft diesen vor ort. dabei wird er offensichtlich nicht beaufsichtigt.

bleibt mir die frage, ob einrichtung, zivildiener und orf nicht wissen, dass er so (ohne aufsicht) nicht arbeiten darf.

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Delibrium
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Beitrag von Delibrium » Donnerstag 29. Juli 2004, 19:19

Schön langsam denke ich, dass wir gar keine Zivildienstreform brauchen, sondern zuerste eine Kommission, die sich nur darum kümmert, dass die aktuellen Gesetze eingehalten werden.

Hatten die Träger eigentlich schon immer einen derartigen Schlendrian im Umgang mit ZDL bzw. warum ist dieser eingerissen???
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Beitrag von wurmi » Donnerstag 29. Juli 2004, 21:53

Delibrium20 hat geschrieben:Schön langsam denke ich, dass wir gar keine Zivildienstreform brauchen, sondern zuerste eine Kommission, die sich nur darum kümmert, dass die aktuellen Gesetze eingehalten werden.


mittlerweile habe ich durch meine einsatzsstelle und dem forum hier den eindruck, als würden die meisten der einsatzstellen das gesetz weder kennen, noch befolgen. meine organisationen gehört zu den grossen in österreich, und mein vorgesetzter wurde nie darüber aufgeklärt, welche rechten und pflichten zivildiener eigentlich haben.

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Beitrag von Delibrium » Freitag 30. Juli 2004, 06:22

Meine Org gehört auch zu den großen (die größte???). Es gibt hier Schulung für Zivildienstverwantwortliche, jedoch ist die Auslegung der Gesetze hier sehr diskussionswürdig bzw. einfach falsch.
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Beitrag von pv » Samstag 31. Juli 2004, 16:44

Der Eindruck bei meiner Organisation ist, dass sie keine Ahnung von Gesetzen etc. haben, ein Großteil der Leitung war bis jetzt aber durchaus bemüht den ZDL entgegenzukommmen - in Folge dessen auch keine Beschwerden.

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Beitrag von soon 2 be zivi » Donnerstag 5. August 2004, 22:10

rein rechtlich ist es (normalerweise, aber was ist beim ZD schon normal???) so, dass sich eure Vorgesetzten mit dem Gesetz vertraut machen müssen, sonst sind sie belangbar (in welcher art und weise auch immer....)

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Beitrag von Delibrium » Donnerstag 5. August 2004, 22:58

So lange sich die Zivis noch weniger auskennen, braucht der Vorgesetzte fast nichts wissen und kann sie wie Sklaven behandeln. So lange nicht der Zivi mit der Keule kommt, besteht für den Vorgesetzten kein Handlungsbedarf, weil er die Kontrolle hat.
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Beitrag von wurmi » Montag 9. August 2004, 10:39

Delibrium20 hat geschrieben:So lange sich die Zivis noch weniger auskennen, braucht der Vorgesetzte fast nichts wissen und kann sie wie Sklaven behandeln. So lange nicht der Zivi mit der Keule kommt, besteht für den Vorgesetzten kein Handlungsbedarf, weil er die Kontrolle hat.


auch bekommt der vorgesetzte vor ort gar keine rechtlichen schwierigkeiten, sondern wohl eher der zivildienstbeauftragte innerhalb der organisation bzw. die organisation selbst.

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Beitrag von Delibrium » Montag 9. August 2004, 10:48

Wenn überhaupt. Die Strafen, die den Träger aufgebrummt werden können, sind lächerlich. Warum nicht einen Zivi etwas falsches machen lassen. Im besten Fall sind es ein paar Hundert Eu Strafe. Dazu ist schon eine normale Beschwerde kaum durchzubekommen.

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Irgendwie trifft es.
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Beitrag von R4iden » Freitag 4. November 2005, 13:54

Hmm ja der ORF....:)

so schauts aus
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Beitrag von Stefanovitsch » Freitag 4. November 2005, 15:37

Ich habs da glaub ich gut erwischt. Meine Vorgesetzte kümmert sich um mich und hat mir auch gesagt wo ich dieses Forum finde und dass ich sie auf dem laufenden haöten soll wegen der reform
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Beitrag von Cosmo » Dienstag 27. Dezember 2005, 20:27

Gesetze sind da um gebrochen zu werden.








mfg Cosmo
Eine unverständliche Botschaft aus einer nach Meinung des Empfängers glaubwürdigen Quelle wird dazu führen, dass der Autor dieser Aussage für besonders kompetent gehalten wird.

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Beitrag von suhledan » Dienstag 27. Dezember 2005, 21:01

dem orf sind die zivis doch so was von wurscht die sind ja gebührenbefreit

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Beitrag von thaluke » Mittwoch 28. Dezember 2005, 08:01

suhledan hat geschrieben:dem orf sind die zivis doch so was von wurscht die sind ja gebührenbefreit
Da hast du wohl recht!

Ich kann nur sagen meine Einrichtung kennt die Gesetze, hat aber teilweise auch eine seltsame Auslegung!

Und zwecks alleinefahren, da hätten wir wieder die Diskussion ob man lieber mit einem anderen Zivi rechtswidrig fährt, oder ein Angesteller neben einem sitzt. :wink:

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Beitrag von suhledan » Mittwoch 28. Dezember 2005, 12:53

ich bin hausarbeiter im krankenhaus und da zieh ich auch lieber mit nen zivikolllegen durchs haus (und runter) als mit meinen "vorgesetzten" der einen IQ von 80 hat, für alles doppelt so lang braucht und den mir den ganzen tag irgendeinen scheiss verzapft(ich kom mir schon vor wie sein psychater)

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Beitrag von suhledan » Mittwoch 28. Dezember 2005, 14:28

ich muss noch mal

wegen dem beitrag

allein die tatsache das in den augen des orfs die zivireform die organisationen gefährdet legt doch direkt offen das das propaganda vom feinsten ist

ich möchte mal einen beitrag sehen in dem ein zivi 14 tage begleitet wird und was er nachdem er miete essen strom usw gezahlt hat noch in tasche hat

und gleichzeitig einen arbeitlosen der sich zb als hausarbeiter beim magistrat bewirbt und abgewiesen wird weil ja ein zivi den job macht und was der der bekommt

der wird ja zusätzlich vom staat getragen während der zivi wahrscheinlich einen job hatte (ich glaube das der zivi ansich dem system eher schadet, da auf die qualifikation nicht eingegangen wird, er aus seinen arbeitsleben gerissen wird und wenn er pech hat 3 monate nach dem zivi auch arbeitslos is da ein anderer seinen posten hat)

ich weiss nich leider bin kein KHG e€o oder BAWAG aufsichtsrat damit ich mir ausrechnen kann ob das wircklich so is

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