Heeresspital: Suspendierung + Korruptionsstaatsanwaltschaft

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abschaffen
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Heeresspital: Suspendierung + Korruptionsstaatsanwaltschaft

Beitrag von abschaffen » Donnerstag 4. November 2010, 21:11

Neben rassistischen Morddrohungen beim Grundwehrdienst (http://ziviforum.com/viewtopic.php?f=6&t=8978) gibt es weitere massive Gefahren für das potenzielle Kanonenfutter. Da wäre zuerst einmal die moralische Gefährdung der jungen Österreicher.

Die Kontrollabteilung des Kriegsministeriums hat den Verdacht auf unkorrekte Abrechnungen, Manipulationen bei Zeitkarten und mangelnde Dienstaufsicht erhärtet. (Hallo? Können die einmal ins Ziviforum schauen? Das ist im Wehrersatzdienst der Normalzustand?) Der Kriegsminister hat den Spitalskommandanten Brigadier Michael Aichmair seines Amtes enthoben und Anzeige bei der Korruptionsstaatsanwaltschaft erstattet.

kurier.at/nachrichten/wien/2047169.php

Bis hierher wundert es mich noch nicht, weil das ja die typisch österreichischen Verhältnisse sind. Bedenklich ist aber der letzte Absatz in diesem Zeitungsartikel.

"Für die Militärärzte steht mit dieser Affäre das gesamte Sanitätswesen infrage. Hinter vorgehaltener Hand erzählen sie, dass vor Jahren von den Vorgesetzten im Ministerium ganz unverblümt aufgefordert wurden, Nebenjobs zu suchen. Denn damit könne man nicht nur die geringe Bezahlung beim Heer kompensieren, sondern auch die medizinische Kompetenz bewahren - was im Heeresspital wegen geringer Auslastung nicht möglich sei."

Die Lebensgefahr beim Kriegsdienst in Österreich fängt anscheinend erst so richtig an, sobald das potenzielle Kanonenfutter ins Spital muss. In jedem normalen Land würde der Kriegszivi Darabos das Heeres-"Spital" sofort schließen und unverzüglich zurücktreten. In Österreich nimmt er sich noch das Recht heraus, andere Leute zu attackieren.

Der Spitalskommandant, für den die Karlheinz-Fiona-Grasser-Unschuldsvermutung gilt, ist übrigens nicht Notarzt, Unfallchirurg oder Internist, sondern - AUGENARZT!!! Auf seiner Homepage zeigt er nicht nur sein schlankes und sympathisches Äußeres, sondern auch seinen ärztlichen Werdegang. So hat er z.B. 1989 die 1. ophthalmologische BOTOX-Ambulanz im deutschsprachigen Raum etabliert. Außerdem hat er das "Zertifikat der Wr. Ärtekammer für "Legasthenie"", wobei auf seiner eigenen Homepage "Ärtekammer" steht. Wenn er nicht Geld im Kriegssystem lukrieren würde, würde ich fast sagen, vom Saulus zum Paulus!

http://www.augenarztwien.at/augenarzt.htm

Interessant ist auch, dass der Mann seit 1997 Mitglied der Ethikkommission und des Qualitätssicherungszirkels im Rahmen des HSP sein soll. Von einer Enthebung von diesen Funktionen konnte ich beim Kurier aber nichts lesen? Ob sich dieser Arzt ethisch verhalten hat, und ob er so "barmherzig" ist wie die Caritas mit ihren Zwangsarbeitern, wird uns die Korruptionsstaatsanwaltschaft vielleicht noch sagen.

Wie dem auch sei, Wehrpflicht und Zwangsarbeit sind ein enormes Risiko für den Einzelnen und für die Gesellschaft. Die Abschaffung ist dringend erforderlich.

mmwork
Jungzivi
Jungzivi
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Re: Heeresspital: Suspendierung + Korruptionsstaatsanwaltsch

Beitrag von mmwork » Mittwoch 26. Februar 2014, 08:26

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