[teletext] Hilfsorganisationen zu Studiengebühren

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stefano
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[teletext] Hilfsorganisationen zu Studiengebühren

Beitrag von stefano »

Hospiztätigkeit benötige Wissen über Sterbebetreuung, sei hochsensibel und setze Grundkenntnisse voraus, selbst bei Besuchsdiensten, heißt es von der Volkshilfe. Auch dem Roten Kreuz ist unklar, wie Studenten ohne Ausbildung sinnvoll beschäftigt werden können. Der Stundensatz sei ein "Schlag ins Gesicht", die Arbeit würde dadurch stark abgewertet.

Der Dienst dürfe keinen "Armengeruch" bekommen, so die Caritas. Aus der Idee könne aber etwas Sinnvolles enstehen. Der Sozialrechtler Mazal sieht Probleme mit dem Sozial- und Familienbeihilferecht


wenn schon 6 Euro pro Stunde ein Schlag ins Gesicht sind...so jemand bekommt immerhin für 60 Stunden etwas mehr als ich meinerzeit für 1 Monat, im Vergleich dazu wird der Student ja steinreich. Heuchler
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MA2412
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Beitrag von MA2412 »

Trotzdem ist das ganze widerliches Sozialdumping.
Sclaverey oder Leibeigenschaft, und die Ausübung einer darauf sich
beziehenden Macht, wird in diesen Ländern nicht gestattet.
(aus § 16 ABGB)
Scorch
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Beitrag von Scorch »

Jeder bekommt mehr als Zivildiener. Als Student sollte sich ein besser bezahlter Nebenjob finden lassen, womit die Sozialarbeit völlig fürn Hugo ist.
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kiwi
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Beitrag von kiwi »

ich finds zwar gut, dass man durch freiwilliges Sozialengagement die Studiengebühr nicht bezahlen muss. Jedoch müsste entweder der Stundenlohn auf mindestens 15 EUR angehoben werden oder die Std. reduziert werden.
markopolo
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Beitrag von markopolo »

kiwi hat geschrieben:ich finds zwar gut, dass man durch freiwilliges Sozialengagement die Studiengebühr nicht bezahlen muss. Jedoch müsste entweder der Stundenlohn auf mindestens 15 EUR angehoben werden oder die Std. reduziert werden.
wenn der preis pro stunde steigt, sinkt automatisch die stundenzahl ;)
Etwas zu kennen bedeutet, es konkret erfahren zu haben.
Ein Kochbuch wird euren Hunger nicht befriedigen.
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Scorch
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Beitrag von Scorch »

60 Stunden für ein ganzes Jahr studieren, dann kann man schon eher drüber reden. Ein Ersatz für die felsenfest versprochene Streichung der Studiengebühren ist das freilich nicht.
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MA2412
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Beitrag von MA2412 »

Ja, wobei mich weniger stört, daß sie nicht abgeschafft wurden - man muß eben Kompromisse machen - als daß lautstark verkündet worden ist, daß sie sehr wohl abgeschafft wären. :(
Sclaverey oder Leibeigenschaft, und die Ausübung einer darauf sich
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Scorch
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Beitrag von Scorch »

Jup, die Schlagzeile auf der SPÖ-Homepage weiß ich noch auswendig: "Freier Hochschulzugang wiederhergestellt!". Naja was soll's. Mein Vater wählt schwarz, der zahlt mir die Gebühren aus Überzeugung :roll:
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MA2412
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Beitrag von MA2412 »

Meiner Rot, und als Strafe darf er immer noch die Gebühren zahlen. :)
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Scorch
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Beitrag von Scorch »

Ich gelange immer mehr zur Ansicht, dass besser die ÖVP stimmenstärkste Kraft geworden wäre. Dann wäre für die SPÖ nie der Kanzlerposten zur Debatte gestanden und es hätte ordentlich verhandelt werden können.
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Robert S
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Beitrag von Robert S »

Noch liegt bei der Neuregelung der Studiengebühren im Unklaren, welche Dienste Studenten leisten können, um sich die Studiengebühren zu sparen. Zahlreiche Organisationen und Initiativen melden Interesse an - darunter auch die steirische Blasmusik.

Broukal für "großzügigen Ansatz"
SPÖ-Wissenschaftssprecher Josef Broukal wünscht sich, dass "sehr viele verschiedene Tätigkeiten" für die Abgeltung der Studiengebühren durch gemeinnützige Arbeit anerkannt werden.

Wie Broukal am Montag gegenüber der APA sagte, werden nun einen Monat lang im Sozial-, Bildungs- und Wissenschaftsministerium alle dahin gehenden Anregungen gesammelt. Er wünsche sich eine "möglichst weite Liste". "Ich finde, dass man hier einen großzügigen Ansatz wählen sollte", sagte Broukal.

Offener Brief in der Steiermark
Auf Länderebene formieren sich bereits Lobbys gemeinnütziger Organisationen und Vereine, die fordern, dass ihre Mitarbeiter von den Studiengebühren befreit werden.

Losgetreten wurde die neue Welle an Begehrlichkeiten in der Steiermark. Dort ist ein gemeinsamer offener Brief von Rotem Kreuz, Feuerwehr, Bergrettung, Kirche, jugendlichen Kulturinitiativen und dem Blasmusikverband geplant.

"Gewaltiger Aufwand" bei Blasmusik
Der Obmann des steirischen Blasmusikverbandes, Horst Wiedenhofer, wünscht sich, dass eine Gebührenbefreiung für Studenten gilt, die bei der Blasmusik sind. Auch sie würden gemeinnützig arbeiten und viel Zeit investieren: "Das ist ein gewaltiger Aufwand."

Ausnahme auch für Milizsoldaten?
In Kärnten werden ebenfalls Stimmen laut, die eine breite Auslegung der Regelung fordern. Der ÖVP-Landtagsabgeordnete Stephan Tauschitz unterstützt die steirische Initiative: "Tausende junge Menschen leisten Monat für Monat freiwillige Stunden bei der Feuerwehr, dem Roten Kreuz, der Berg- und der Höhlenrettung (...)."

Auch Milizsoldaten nennt Tauschitz als Kandidaten für die Neuregelung, "sofern sie die erforderlichen Stunden bringen".

Diese Arbeiten im Dienste der Bevölkerung würden "sämtliche Kriterien erfüllen, die das Programm der Bundesregierung zur Befreiung von der Studiengebühr" vorsehe.

(...)

Befreiung auch für Parteimitglieder?
Sein Landeshauptmann-Stellvertreter Hermann Schützenhöfer (ÖVP) verteidigt die Regelung hingegen und legt sogar noch eins drauf: "Man ist ja auch freiwillig Parteimitglied, also könnte man die Sache auch auf Mitglieder der JVP (Junge ÖVP, Anm.) und der JG (Junge Generation der SPÖ, Anm.) ausdehnen", so der Parteiobmann.
Quelle: news.orf.at

Hmm... Blasmusik oder JVP/JG?
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MA2412
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Beitrag von MA2412 »

*PRUUUST*
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MA2412
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Beitrag von MA2412 »

Ich glaub ich gründ eine eigene Partei.
Die SBÖ - "Studiengebühr-Befreite Österreichs"
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Beitrag von Partytiger »

lol stimmt bin dabei MA ;)

und manchmal klopfen wir dann einfach dumm auf Tische, damit wir auch was tun^^
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