Herresreform: "So wie es jetzt ist, wird es nicht bleib

Bundesheer-Reformkommission

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Flose
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Herresreform: "So wie es jetzt ist, wird es nicht bleib

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Herresreform: "So wie es jetzt ist, wird es nicht bleiben"
Zilk: Verkleinerung auf 25.000 Mannheer ein Modell von vielen


Wien - Die dritte Sitzung, zwei neue Papier - die Bundesheerreformkommission hat wieder in Wien getagt. Und wieder einmal stand die Wehrpflicht auf dem Prüfstand.

Ein Ergebnis der Heereskommission, so ihr Präsident Helmut Zilk, werde eine Festlegung in Sachen Wehrpflicht oder Berufsheer sein. Er dürfe als Vorsitzender nicht präjudizieren. Klar sei: "So wie es jetzt ist, wird es nicht bleiben."

Im Papier "Heer und Gesellschaft", das am Donnerstag abgesegnet wurde, wird darauf verwiesen, dass in der Mehrzahl der europäischen Staaten die Wehrpflicht abgeschafft oder ausgesetzt worden sei. Die Diskussion darüber werde auch in Österreich zunehmen. Brigadier Gerald Karner, Leiter der Abteilung Militärstrategie im Verteidigungsministerium, sprach in seiner Zusammenfassung von einer Verkürzung oder einem späteren Aussetzen der Wehrpflicht. Das Heer stehe vor einem "Paradigmenwechsel".

In der Sitzung am Donnerstag sei dazu auch über die "Wehrgerechtigkeit" diskutiert worden, berichtete Zilk. Die Frage sei, wie diese Gerechtigkeit aufrechterhalten werden könne, wenn beispielsweise nicht mehr alle einberufen werden oder der Wehrdienst verkürzt werde. Außerdem müsse die Frage der Wehrpflicht immer auch im Zusammenhang mit dem Zivildienst betrachtet werden.

Zu Berichten, dass im Bundesheer bereits Planungen für eine Verkleinerung auf 25.000 Mann laufen, sagte Zilk, er betrachte dies als "Beitrag zu unserer Tätigkeit": "Es steht ja nichts drin, was im Widerspruch ist zu dem, was wir tun." Als Vorbereitung für die weiteren Beratungen würden derzeit verschiedene Modelle durchgerechnet: "Das gibt's ja alles in den Papieren." (APA)

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