sehr spezielles Fahrtkostenproblem

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Tosca
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sehr spezielles Fahrtkostenproblem

Beitrag von Tosca »

Hallo!
Ich hab ein sehr spezielles & unangenehmes Problem. Ich bin seit Februar 2004 Zivi (habs also fast geschafft), hab aber erst im November meinen Antrag auf Fahrtkostenersatz abgeschickt. Soweit kein Problem, wenn nicht meine täglichen Fahrten mit der Bahn insgesamt über 2h dauern würden. In diesem Fall müsste mir die Dienststelle eine Wohnung zur Verfügung stellen. Ich war aber immer mit meinem Vorgesetzten einer Meinung, dass das nicht wirklich praktikabel ist (vor allem weil ich meistens mit dem Auto fahre -> dauert hin + zurück genau 1h 20min). Jetzt will mir aber die ZDV keine Fahrtkosten zahlen, aber Wohnung bringt auch nix für 2 Wochen.

In dem Brief steht, ich solle mich mit der ZDV in Verbindung setzen, nur brauch ich eine gute Argumentation und evt. ein Fallbeispiel. Gibts da Erfahrungswerte?

Vielen Dank im voraus!

lg tosca
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Delibrium
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Beitrag von Delibrium »

Wenn du 2h oder mehr (hin und rückweg) fährst hat dir die Dienststelle eine Wohnung zu stellen. Ein Nein von ihr gibt es dabei nicht. Diese Kosten hat sie selbst zu tragen, und werden von der ZDVerwaltung meines Wissens nach nicht rückerstattet.

Nimmst du diese Unterkunft nicht an, bleibst du auf den Kosten sitzen und es gilt als dein Privatvergnügen.
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fidel
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Re: sehr spezielles Fahrtkostenproblem

Beitrag von fidel »

Tosca hat geschrieben:Ich bin seit Februar 2004 Zivi (habs also fast geschafft), hab aber erst im November meinen Antrag auf Fahrtkostenersatz abgeschickt. Soweit kein Problem [...]
ähm. najo. scheiß zivildienst! scheiß zivildienstverwaltung! scheiß rotes kreuz natürlich sowieso!

lol, ganz ehrlich, aber das ist ja wohl lächerlich, dass du dich nach einer solch cleveren aktion deinerseits noch aufregst?!

ciao
pv
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Beitrag von pv »

@fidel - nur weil er den Antrag später stellt, brauchst ihn nicht so niedermachen.

Afaik hast allerdings auch Pech gehabt, weil Fahrtkostenersatz glaub ich nur zusteht, wennst weniger als 2 Stunden entfernt wohnst. Andernfalls hättest ja (theoretische Blödsinnsargumentation!) eine Wohnung.
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Delibrium
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Beitrag von Delibrium »

@pv - zu 100% korrekt
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Tosca
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Re: sehr spezielles Fahrtkostenproblem

Beitrag von Tosca »

fidel hat geschrieben:
Tosca hat geschrieben:Ich bin seit Februar 2004 Zivi (habs also fast geschafft), hab aber erst im November meinen Antrag auf Fahrtkostenersatz abgeschickt. Soweit kein Problem [...]
ähm. najo. scheiß zivildienst! scheiß zivildienstverwaltung! scheiß rotes kreuz natürlich sowieso!

lol, ganz ehrlich, aber das ist ja wohl lächerlich, dass du dich nach einer solch cleveren aktion deinerseits noch aufregst?!

ciao


wtf? :?
Ich reg mich ja gar nicht auf.
Hab ich irgendwas gesagt in Richtung "Scheiß Zivildienst", "Scheiß ZDV" oder ähnliches? Und der Zeitpunkt des abschickens ist weniger das Thema. Bitte müll mir nicht den Thread zu, wenn du eh nix gutes beizutragen hast. Danke.

zu meinem Problem:
Rechtlich ist mir die Situation mittlerweile klar. In dem Brief, den ich von der ZDV erhalten habe, steht, dass mein Vorgesetzter und ich mit ihnen in Verbindung setzen sollen. Wie schätzt ihr die Chancen auf eine Kulanzlösung ein? Besteht die Möglichkeit, wenigstens die 4 Fahrten im Monat (die ich bei Dienstwohnung hätte) zu bekommen.

Hoffentlich sehe ich wenigstens ein bisschen was, geht immerhin um ca. 1000,-
Bringt mich nicht um, ist aber sehr ärgerlich :cry:
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Delibrium
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Beitrag von Delibrium »

Die 4 Fahrten - darauf hast du realistische Chancen, weil sie dir gesetzlich zustehen.

Beim Rest sehe ich persönlich schwarz. Vor allem deshalb, weil das Quartier nicht von der ZDV hätte bezahlt werden müssen.

Ärgerlich - kann ich mir durchaus vorstellen. Du hättest dich im Vorhinein besser informieren müssen, aber im Nachhinein, ist so etwas immer leichter gesagt als getan.

Es wäre auch möglich, dass sich die ZDV mit deiner Einrichtung und dir in Verbindung setzten möchte, weil deine Einrichtung prinzipiell beanstandet werden könnte, weil sie dir kein Quartier gestellt hat.
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Beitrag von SNo0py »

pv hat geschrieben:@fidel - nur weil er den Antrag später stellt, brauchst ihn nicht so niedermachen.
/ack, der Umgangston gehört sich einfach nicht. Zu glauben im Netz kann man tun & lassen & beschimpfen wen & was man will, ist falsch und unhöflich im Umgang miteinander!
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Beitrag von DerPilger »

Also mein Fall ist da ähnlich - wohne knapp über 2h (also mit öffis) vom Zivildienstort weg und krieg seit 3 Monaten kein Geld - das RK weigert sich aber auch mir eine Wohnung zu geben (bräuchte ich auch nicht weil ich sie eh nicht beziehen würde) und versucht seit 2 Monaten mit der ZDVGmbH eine Kullanzlösung rauszukizzeln.

Auf jeden Fall bin ich mir bewusst dass es ein Risiko ist, aber angesichts einer Wohnun, die mir nix bringt, ist eine eventuelle Zahlung die bessere Option - sollte ich bis mitte ZVD (also bis in 3 Monaten) keine Lösung gefunden haben (das RK ist dabei eher meiner Meinung als der der ZVDGmbH) werd ich dann wohl als Trostpflaster die 4 Fahrten pro Monat beantragen - aber ganz Koscha ist der Gesetzestext auch wieder wieder mal nicht - meine bescheidene Meinung...
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Delibrium
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Beitrag von Delibrium »

Ich denke nicht, dass du auf die Kullanz der ZDV hoffen brauchst, denn gesetztlich sind sie nicht zur Zahlung von Fahrten über 2h verpflichtet, da in diesem Punkt ein anderes Gesetz in Kraft tritt.
Ob du die Wohnung beziehst oder nicht, ist deine Sache.
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