Bin ich hier der einzige?

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TobiaS101
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Bin ich hier der einzige?

Beitrag von TobiaS101 » Mittwoch 14. November 2007, 17:45

Bin ich hier echt der einzige dem sein Zivildienst Spaß macht?mir kommt so vor keiner tut gerne arbeiten aber ich hingegen schon so posts wie ÜBER BÜROARBEIT FREUT SICH JEDER da schaue ich mit einem langen auge drauf weil ich das einfach nicht versteh,da mir meine arbeit spaß macht.
bin übrigens zivildiener in der leopold pfest strasse mehr darüber findet ihr auf der website von diakonie österreich.

falls irgendwem noch sein zivildienst gefällt kann er hier ja reinschreiben und falls noch argumente gibt warums kacke ist könnts ja auch schreiben mir jedenfalls gefällts bestens

Scorch
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Beitrag von Scorch » Mittwoch 14. November 2007, 17:58

Schön wenn es dir gefällt und du mit Überzeugung dabei bist. In einem Forum wird naturgemäß der Eindruck entstehen, dass viele unzufrieden sind. Wer ein Problem hat, schreibt hilfesuchend ins Forum. Wer kein Problem hat, wird das viel eher stillschweigend genießen, als es im Internet kundzutun. Ich habe die Arbeit im Altersheim durchaus ansprechend, abwechslungsreich und erfüllend gefunden. Etliche Sachen haben hingegen nicht gepasst, vorwiegend Finanzielles. Es dürfte sich weiters jeder daran stoßen, dass der Zivildienst eine Zwangsarbeit ist, bei Weigerung droht das Gefängnis. Das schlägt sich schon auf die Moral.
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Beitrag von TobiaS101 » Mittwoch 14. November 2007, 18:01

also als zwang seh ichs echt nicht und ich mach auch dort nicht die typischen ''zivi'' arbeiten ich trage da echt verantwortung.

ja mit dem forum hast recht dass das eigentlich überall so ist dass ein schlechter eindruck ensteht trotzdem wollt ich das mal schreiben *gg*

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MA2412
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Beitrag von MA2412 » Mittwoch 14. November 2007, 20:44

TobiaS101 hat geschrieben:also als zwang seh ichs echt nicht
Du vielleicht nicht, das Zivildienstgesetz allerdings schon:
ZDG hat geschrieben: Abschnitt X
Strafbestimmungen
Straftaten gegen die Zivildienstpflicht
Gerichtlich strafbare Handlungen

§ 58. (1) Wer der Zuweisung zu einer Einrichtung (§ 8 Abs. 1 und
§ 21 Abs. 1 letzter Satz) nicht Folge leistet und durch sein
Verhalten eindeutig erkennen läßt, daß er sich dem Zivildienst für
immer zu entziehen sucht, ist mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr
zu bestrafen.
(2) Ebenso ist zu bestrafen, wer den ihm zugewiesenen Dienst
verläßt oder ihm fernbleibt und sich dadurch dem Zivildienst für
immer oder dem Einsatz bei einem außerordentlichen Notstand zu
entziehen sucht.
Sclaverey oder Leibeigenschaft, und die Ausübung einer darauf sich
beziehenden Macht, wird in diesen Ländern nicht gestattet.
(aus § 16 ABGB)

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Beitrag von TobiaS101 » Mittwoch 14. November 2007, 22:00

ich bin trotzdem von MEINEM eigenen empfinden ausgegangen und für MICH selbst seh ich es nicht so weil ICH es gerne mache

Cleveland
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Beitrag von Cleveland » Mittwoch 14. November 2007, 23:24

dann hast du wohl das ziemlich seltene glück gehabt, bei einem der raren guten rechtsträger gelandet zu sein.

das hindernis, weshalb bei den meisten hier keine derartige euphorie herrscht, ist aber wohl weniger in den jeweiligen personen selber zu suchen, sondern liegt in erster linie an der jeweiligen einrichtung. Ich könnte dir einige nennen, bei denen man schon ein sehr optimistischer, ausgeglichener und zu allem positiv eingestellter mensch sein muss, um nicht bereits nach der dritten woche innerlich zu kapitulieren.

stell dir einmal das vor: morgen bekommst du einen anruf von der verwaltungsaassistentin, die dir freundlich mitteilt, dass du fortan nicht mehr in der jetzigen einrichtung arbeiten wirst, sondern in eine dienststelle versetzt wirst, die in einem nur über das ausland zu erreichenden peripheren seitental liegt, in der du nur am wochenende nach hause kannst, und in der du jeden tag geteilten dienst hast, also von 6:00h bis 22:00h und dazwische ein paar stunden pause.
Hast du eine Idee davon, inwiefern das dein persönliches leben einschränken wird? deinen kontakt zu freunden und partnerin, familie, ...
auch das sporttraining jeden dienstagabend ist nicht mehr möglich...
aber ach ja, das wochenende, da kannst du dann ja nach hause fahren... nichts da! es ist ein mitarbeiter erkrankt. samstags und sonntags also auch dienst (wenns blöd kommt)
verantwortung? jede menge! hier, ein vw-bus und eine liste von (schwer)behinderten, die du diesen winter jeden morgen abholen musst. alleine natürlich. was? du weigerst dich zu fahren wenn die 2 rollstühle hinten drin nicht richtig gesichert sind? kein problem. dann fährst du halt jeden einzeln. das heißt um 5.30 aufstehen.
betriebsurlaub. alle mitarbeiter haben drei wochen frei. uff, endlich! nein, dies gilt nicht für den zivi! der kommt in der zwischenzeit in eine andere dienststelle, wo in den ferien zivildiener anstatt der betreuten behinderten arbeiten müssen, damit die aufträge für die firmen fertig werden.
soweit so gut, du bist ja bereit, verantwortung zu übernehmen. honorierung dafür i form von anerkennung oder lob? neee, gibts nich


freu dich, dass du es so gut erwischt hast, und lass dir deine positive einstellung nicht nehmen.
aber habe auch verständnis dafür, dass es viele in diesem forum wirklich schlecht erwischt haben. und ich habe einige gesehen, die anfangs noch guten mutes waren und dann aber innerlich irgendwann nur noch kapituliern konnten.
und lass dich nicht ins burnout treiben. am anfang hat's bei mir auch ganz nett ausgeschaut. ja, da gibts dies und das und dass kann man machen und hier und da.

im endeffekt: doch wieder nur zwangsarbeit!

sei dir bewusst: du bist, auch wenn du dich so fühlst, kein freier mensch mehr. schau ins gesetz!
und dann überleg dir, ob der rechtliche zustand deines "arbeitsverhältnisses" noch das leben als freier mensch gestattet. denn alles was man so aus dem berufsleben kennt, an sozialen errungenschaften der letzten 150 jahre, gibts im zivildienst nicht.

es ist für mich wichtig zu wissen, dass ich ein freier mensch bin, und wenn ich eines tages den sehnsüchtigen drang verspüren sollte, job oder studium zu schmeissen, und meinem leben durch was auch immer seinen sinn zu geben, dass ich das dann machen kann.
will ich das im zivildienst machen komme ich ins gefängnis! Weil ich meinem Leben seinen Sinn geben wollte. Wie findest du das?

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Beitrag von TobiaS101 » Donnerstag 15. November 2007, 17:24

ja ich verstehe deine argumente voll und ganz und auch dein beispiel ist echt hart nun gut ich hab auch nicht die einfachste arbeit wo ich einfach nur herumsitz ich betreu auch schwerstbehinderte Menschen und trage oft bzw. jeden tag eine ziemlich grosse verantwortung und ich darf sicher arbeiten machen die einem anderen zivildiener vielleicht nicht zugetraut werden (übrigens bin ich der einzige in meiner einrichtung) und auch mein vorgesetzer ist von mir sehr erstaunt und da denke ich wird er das Gesetz dann auch nicht soooooo tragisch ernst nehmen da er sich auf mich verlassen kann.

Wobei ich deinen ersten Satz nicht so richtig verstehe ''dann hast du wohl das ziemlich seltene glück gehabt, bei einem der raren guten rechtsträger gelandet zu sein. ''

ich bin dort nicht gelandet ich hab mich selbst darum bemüht dass ich dort hin komme.
Ansonsten echt danke für deinen schönen post und ich versteh auch andere die es vl schlechter in der arbeit haben als ich.

Ausserdem durch den Zivildienst hab ich auch mein Interesse irgendwie für Sozialeberufe entdeckt und möcht jetzt sogar ne Ausbildung dazu machen ;-)

Das einzige was mich insofern vom Gesetz her enttäuscht hat war als wir ne Exkursion hatten nach Deutschland und ich eigentlich nicht mitfahren durfte da kam ich mir eingeschränkt vor aber was solls ;-)

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hubov
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Beitrag von hubov » Donnerstag 15. November 2007, 18:11

ne, du bist nicht der einzige. ich hab zb beim zivi auch (meistens) viel spaß gehabt (war beim rk)

wir waren halt um die 25 zivis und haben uns von den recht zahnlosen vorgesetzten ned unbedingt allzu sehr auf den kopf sch*** lassen.
ne andere sache ist natürlich die mit den kohlen. ich hab zwar in meiner zivizeit nie wirklich geldprobleme gehabt (war davor student -> wenig geld ist normal^^ und hab während des zivi bei meinen eltern gewohnt), dennoch hat mich die massive unterbezahlung schon sehr geärgert und ich kämpfe auch nach wie vor für mein geld.

von dem her, sowie von clevelands beschreibung aus, kann ich (trotz meiner anderslautenden persönlichen erfahrungen) jeden verstehen, der sich über den zwangsdienst ärgert...
Chacker6 hat geschrieben:Warum kriegen hier so viele Ex-Zivis überhaupt Ihr Verpflegungsgeld noch?? Habt Ihr kein Essen angeboten bekommen damals???? Kommt doch dem Rechtsträger der Einrichtung VIEL billiger!

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Beitrag von TobiaS101 » Donnerstag 15. November 2007, 20:38

ja also ich hab mir jetzt 10 seiten von dem forum durchgelesen und find echt nur beschwerden ich glaub ich schau mich hier nicht mehr um^^

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SpaceFlo
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Beitrag von SpaceFlo » Donnerstag 15. November 2007, 22:07

ja also ich hab mir jetzt 10 seiten von dem forum durchgelesen und find echt nur beschwerden ich glaub ich schau mich hier nicht mehr um
Ich nehme an, du meinst das ironisch. Denn alles andere waere ein Kopf-in-den-Sand stecken.

Damals hatte ich ebenfalls viel Glueck beim Zivildienst (war bei der Caritas), hatte eine interessante Taetigkeit, die zwar seelisch sehr anstrengend war, aber trotzdem viel Spass machte. Ich hatte tolle Kollegen, die mich nicht als den Zivi sahen, sondern als Mitarbeiter, und mein Chef war sehr locker in Sachen Zeitausgleich und Urlaub. Am Schluss gab es dann noch ein grosses Abschiedsessen und ein Geschenk im Wert von mehr als 100 EUR von den Mitarbeitern. Zwei Sachen stoerten mich damals: (1) das unzureichende Verpflegungsgeld (wobei die Hoehe des Geldes durch meine Stelle nicht beeinflusst werden konnte, da von der Zentrale vorgegeben).
Monatlich machte ich ca. 200 EUR Schulden. Ich hatte keine Alternative oder keinen reichen Erb-onkel. (2) Ok, es gab 2 Alternativen: Heer oder Gefaengnis. Nicht gerade toll. Diese Zwangslage stoerte mich immens (aber das hatte natuerlich nichts mit meiner Stelle zu tun).

Du kannst es beim Zivildienst gut erwischen, aber du kannst auch Pech haben. Und diese Leute sollten wir aufklaren, wie die Gesetzeslage ist, und wie sie ihren Zivildienst verbessern koennen (oder sich wenigstens vor Ausbeutung schuetzen koennen - Stichwort legale Dienstzeiten).
[Alle Angaben ohne Gewaehr]
Danke liebe OEVP und SPOE fuer die jahrelange Verarschung der Zivis!

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Beitrag von TobiaS101 » Donnerstag 15. November 2007, 22:24

ja klar ist das wichtig leute über misstände aufzuklären nur wenn ich nur positive erfahrunge habe kann ich ned über negative aufklären ;-)

deine situation seh ich natürlich auch ein

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kerminator
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Beitrag von kerminator » Donnerstag 15. November 2007, 22:39

Mir macht mein Zivi (bis jetzt) auch Spaß!
Es is anspruchsvoll, spannend und jeden Tag was neues.
Ich wüsste sowieso nicht, was ich studieren soll also kommt es mir sehr gelegen. Allerdings hat der Zivildienst mein medizinisches Interesse geweckt.
Außerdem bekomme ich mehr Geld als ihr alle :P.

Und ich bin auch der Meinung, dass 90% der Leute die hier im Forum herumweinen selber schuld sind. Sei es weil sie nicht auf ihre Rechte bestehen bzw. sich einen Dreck drum gekümmert haben und dann irgendwann irgendwohin gekommen sind und jetzt unzufrieden sind.
Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie behalten.

ehem. Rettungssanitäter @ Berufsrettung Wien
Okt. 07 - Juni 08

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Cleveland
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Beitrag von Cleveland » Freitag 16. November 2007, 14:29

Na hallo!

du bist der Meinung, dass 90% derer die hier über Problem klagen selber schuld sind, und gibst auch noch damit an, dass du überdurchschnittlihc mehr geld bekommst.
Sonderbare Meinung.

bedenke, der Großteil der hier Aktiven hat seinen Zivi zu einem Zeitpunkt gemacht, als a) man noch 12 monate dienen musste, b) die Grundvergütung ein ordentliches stück niedriger war und c) die Verpflegung wischi-waschi geregelt war

dabei hat sich das am 2.5.2007 um 21.41 noch ganz anders angehört:
kerminator hat geschrieben:ja der zivi ist halt eine einzige ausbeutung der jungen leute
ich bekomme fast doppelt so viel geld fürs in die schule gehen und studieren vom staat als wie ich beim zivi krieg
oder am 25.2.2007 um 18.28
kerminator hat geschrieben:naja in dem punkt kann ich dir zustimmen
manche stellen sind wirklich sehr schwer psychisch auszuhalten und man sollte schauen dass die dienststellen die ärgeren sachen den leuten überlassen, die geld dafür bekommen. es ist auch arg was einem jungen menschen zugemutet wird ohne dass er entsprechen geschult wird.
widerspricht sich irgendwie, nicht? woher der sinneswandel?


übrigens: manche leute wissen auch schon vor dem zivi, was sie studieren (oder sonst machen) wollen. Kannst du dir beispielsweise vorstellen, dass der zivildienst für einen jungen ambitionierten musiker, der jeden tag mehrere stunden üben muss, nur um sein niveau zu halten, eine katastrophe ist? Musik ist dein Leben und deine Zukunft, und die Staatsgewalt verbaut sie dir

weil sich die leute laut dir um nichts gekümmert haben?

soll ich dir sagen, wie es bei mir war, als ich mich um meine einrichtung kümmern wollte?
- jahre im voraus: anfrage bei einrichtung 1: zivi möglich? antwort: ja, mit zivildienstbescheid kommen!
- dann mit zivildienstbescheid gekommen, antwort: tut mir leid, sind schon voll!
- zur einrichtung 2 marschiert: antwort: ja, in 11 monaten haben wir eine stelle -nein danke!
- zur einrichtung 3 marschiert: antwort: nein, wir habe keine stelle
- zur einrichtung 4 marschiert: antwort: ja, in 11 monaten haben wir eine stelle -nein danke
- zur einrichtung 5 (einrichtung mit gutem ruf!) marschiert: ja, ok, geht, wir nehmen dich.

wie es einem bei dieser einrichtung 5 dann aber ergehen kann siehe weiter oben im thread

frage: ist es möglich, dass du deshalb zu deiner einrichtung gekommen bist, weil du über connections verfügst?

noch ein wort zum sich kümmern: ich habe glaubich in einem anderen thread schon begündet, weshalb ich das "sich kümmern" aus persönlicher erfahrung für eine form von "vorauseilendem gehorsam" halte. und dieser ist rein aus der geschichte betrachtet etwas abzulehnendes!

zu deiner meinung, dass die meisten leute hier nicht auf ihre rechte bestehen kläre ich dich auf:

du hast als zivildiener kaum Rechte!

gibt es beispielsweise ein recht darauf, gegen ende des zivildienstes ein paar tage freizubekommen um sich nach einem arbeitsplatz umzusehen oder notwendige aufnahmeprüfungen zu absolvieren??
Recht auf Abgeltung ode rZeitausgleich von Überstunden?
...

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Beitrag von MA2412 » Freitag 16. November 2007, 18:35

Cleveland hat geschrieben:dabei hat sich das am 2.5.2007 um 21.41 noch ganz anders angehört:
Ja ja, das böse Archiv ... :-)
Cleveland hat geschrieben:gibt es beispielsweise ein recht darauf, gegen ende des zivildienstes ein paar tage freizubekommen um sich nach einem arbeitsplatz umzusehen oder notwendige aufnahmeprüfungen zu absolvieren??
Es muß nicht einmal sowas sein. Schon alleine die Zulassung zum Studium wird für nicht am Studienort wohnende schwer, wenn der Vorgesetzte nicht kooperativ ist. (Meiner war da sehr kooperativ, obwohl ich in Wien wohne, was man hier lobend erwähnen muß.)

Ich frag mich eh wie das mit den Medizin-Aufnahmsprüfungen läuft, die ja jeder Zivi, der Medizin studieren will, gleichzeitig machen muß.
Da gibt es sicher Einrichtungen, bei denen viele Zivis Medizin studieren wollen (Rettungssanis z.B.) und die nicht so begeistert sein werden, wenn alle gleichzeitig weg wollen.
Wer da nicht so gut mit seinem Vorgesetzen kann (nein, wer nicht schleimt ist nicht selbst schuld!) hat da womöglich ein Problem.
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Beitrag von MA2412 » Freitag 16. November 2007, 18:36

P.S.:

Da das ganze eine Meta-Diskussion ist hab ich sie in Fun und Diverses verschoben.
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Beitrag von kerminator » Freitag 16. November 2007, 20:28

Sicher ist der Zivildienst eine Ausbeute und für viele kommt er ungünstig.
Ich hab ja hier nur über meine Situation gesprochen, dass es mir gefällt.
Insofern widersprechen sich meine Aussagen nicht wirklich.
Was ja auch der Sinn des Threads war, reinzuschreiben wem es noch gefällt.
Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie behalten.

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Beitrag von TobiaS101 » Samstag 17. November 2007, 11:49

Stimmt eigentlich es ist eigentlich der Sinn wem es auch gefl#ällt wie mir und nicht alle negativen sachen reinschreiuben

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von wegen negativ

Beitrag von c1818 » Samstag 17. November 2007, 18:31

an atlle die immer nur meckern:
nich
i bin zivi im diakoniezentrum salzburg und es gibt dort NICHTS auszusetzrn an der behandlung der zivis durch den arbeitgeber und es gab nie probleme mit dem gehalt.
alle die mit ihrer stelle unzufrieden sind haben sich zuweisen lassen, weil sie die möglichkeit des zuweisungswunsches nicht genutzt haben
also i kann dazu nur sagen, seler schuld

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Beitrag von c1818 » Samstag 17. November 2007, 18:34

und noch etwas:

es besteht auch die möglichkeit sich versetzen zu lassen
i hab des gemacht wer des neht macht is selber schuld

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an alle mit negativer zivi erfahrung...

Beitrag von c1818 » Samstag 17. November 2007, 19:14

also i versteh ale argumente von wegen verpflegung etc.
aber das ist bitte GESCHICHTE sprich vergangen
es is heute total anders bitte, alle dan roh wenns an zivi bekommen, und es wird auch besser gezahlt und meiner meinung nach sollten jene, die vor der novellierung des zivi gesetzes gearbeitet haben akzeptieren dass es diese umstände fast nicht mehr gibt und sie sollten es bitte unterlassen nur schlecht zu reden.
i hab on meiner einrichtung auch horrorgeschichten gehört und es passt alles, i hab überhuapt keine probleme
sprich: vergangen is vorei und es hilft neht dem nachzujammern zeiten ändern isch und auch zivistellen...

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