alle 3 abzüge an den freien tagen??

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Gulliver
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alle 3 abzüge an den freien tagen??

Beitrag von Gulliver »

hallo leute,

ich leiste meine 9 monate zwangsarbeit in einem krankenhaus ab, zu dem ich so nebenbei jeden tag insgesamt 2 stunden hin- und herfahren muss.

an den diensttagen gibt es überhaupt kein verpflegungsgeld, da ich alle mahlzeiten bekomme.
(ist aber auch sehr lustig, dass ich mein abendessen schon um 15 uhr mitnehmen muss.)

als ich nachfragte wieviel sie an den wochenende zahlen wollen, kam erstmal die antwort: 7 euro :lol:

nach meinem protest hats dann geheißen, ich krieg 8 euro, aber sicher net mehr.
auf meine bitte, diese summe zu begründen, war die antwort: "bei uns gibts nun mal nur 8 euro und aus".

nun weil ich mir sicher nicht am kopf scheißen lasse, möcht ich das natürlich net so stehn lassen.

das heisst im klartext: alle 3 abzüge (=35%) werden mir vom verpflegungsgeld abgezogen.

nun meine frage:

sind abzüge am wochenende überhaupt gerechtfertigt??

ich mein wenn ich zu hause bin, spielt es doch keine rolle, ob ich in der arbeit ne kochgelegenheit habe, etc., so sehe ich das jedenfalls.

die abzug für die "leichte körperliche arbeit" ist sowieso der größte witz: das wird auch bei denen angewendet, die als träger arbeiten, was ja bei gott nicht mit einem bürojob gleichzusetzen ist.

und solche dinge entscheiden leute die den ganzen tag mitn arsch im sessel kleben.

also ich bitte um paar ratschläge und argumentationshilfen :wink:

vielen dank schon mal im voraus!
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SpaceFlo
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Beitrag von SpaceFlo »

alle 3 Abzuege sind 8,84 pro Tag, und nicht 8,-- Eur.

1) Welche Dienste musst du verrichten?

2) Wurde dir eine Kueche offiziell genannt, in der du Essen zubereiten kannst? Welche Geraete sind in dieser vorhanden? Gibt es dort einen Herd mit Backrohr oder eine Mikrowelle? Gibt es einen Eiskasten? Gibt es einen Gefrierschrank? Mach ruhig Fotos von der Kueche! Ist die Kueche auch ausserhalb der Dienstzeiten verfuegbar bzw. darfst du dich ausserhalb der Dienstzeiten im KH aufhalten?
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Scorch
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Beitrag von Scorch »

Die Abschläge sind nicht gerechtfertigt, werden aber trotzdem angewendet. Da die Behörden mit den Rechtsträgern unter einer Decke stecken, ist da leider nichts zu holen.

Wurde dir ausdrücklich erlaubt, die Küche zu benutzen? Ist ein separater Gefrierschrank vorhanden, nicht nur ein Gefrierfach in einem Kombigerät? Das sind die zwei aussichtsreichsten Angriffspunkte, um den Küchenabschlag auszuhebeln.

Träger ist sicherlich keine leichte Arbeit, aber was musst du sonst noch machen?

Je nachdem, wie streitsüchtig du bist, kannst du verschieden vorgehen. Entweder du wählst den unter http://www.zivildienst.at/index.php?opt ... &Itemid=99 beschriebenen Weg, oder du gehst alles etwas aggressiver an: sag dem Chef, dass er gefälligst spuren soll, weil du ihn sonst anzeigst und die Anerkennung als Trägerorganisation überprüfen lässt. 7€ sind ganz offensichtlich gesetzeswidrig, nicht einmal mit allen zu Unrecht angewendeten Abschlägen kommt man auf einen solchen Betrag. Da sich die Einrichtung die Verpflegungsverordnung bricht und dich stattdessen willkürlich hungern lässt, brauchst du dich im Gegenzug auch nicht unnötig korrekt anstellen. Die Entscheidung liegt bei dir.
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Gulliver
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Beitrag von Gulliver »

danke für die raschen antworten!

ja, es sind 8,84 euro, sorry war vorhin nicht genau genug.

na ich arbeite selbst zwar nicht als träger, aber habe auch keinen sesseljob. mache alle möglichen hilfstätigkeiten die so anfallen.
und in der bestimmung über den abzug heisst es ja glaub ich, dass es dort eben um tätigkeiten geht, wo man in erster linie dabei sitzt, usw.

eine küche für uns gibt es in dem sinne nicht.
es gibt eine kleine küche, die aber eigentlich für die patienten da ist.
der kühlschrank, der dort drinnen ist, ist auch für die lebensmittel der patienten.
wir haben noch einen eigenen kleinen kühlschrank in einem anderen raum.

aber das entscheidende ist: ist es nicht am wochenende völlig egal, ob in meiner dienststelle eine küche vorhanden ist oder nicht??
oder ob ich am gleichen dienstort bin, oder leichte arbeit habe?

da geht es ja um die freien tage!

und ja, ich bin eher streitsüchtig, denn ich seh solche sachen nicht ein.
erst recht nicht, wenn ich seh wie viel geld die sinnlos verpulvern, und ich muss um 5 euro verpflegungsgeld streiten.
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SpaceFlo
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Beitrag von SpaceFlo »

Die Regelung und deren Handhabe ist leider komplett kafkaesk. An freien Tagen wird dir vermindertes Essensgeld ausgezahlt, da du eine Kueche am Arbeitsplatz hast, und in den Diensten kaum koerperliche Arbeit verrichtest. Verrueckt - aber das ist Oesterreich.

Wenn es keine Tiefkuehltruhe/Gefrierschrank gibt, die du verwenden darfst, dann waere dies sicher ein Angriffspunkt, sodass man zumindest den Kuechenabschlag aushebeln koennte. Dann wuerdest du auf 10,20 pro Tag kommen. Frag mal im Spital nach, wo es eine Tiefkuehltruhe bzw. Gefrierschrank gibt - nur aus Interesse. Gibt es einen Herd in der Kueche? Backrohr oder Mikrowelle?

Darfst du dich ausserhalb deiner Dienstzeiten ueberhaupt im Spital aufhalten? Hast du immer Zugang zu der Kueche? Gibts eine Hausordnung (fuers Personal oder fuer Zivis)?
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Beitrag von Scorch »

Natürlich ist nicht einzusehen, warum die Abschläge an freien Tagen zur Anwendung kommen. Es ist aber nun einmal so, dass die Behörden das so interpretieren. Ich streite schon 2 Jahre herum und habe diesbezüglich einigen Schriftverkehr hinter mir, ohne nennenswerten Erfolg.

Es wird so gehandhabt, dass man für die freien Tage gleich viel Verpflegungsgeld erhält, wie man für die Arbeitstage bekommen würde. Wird dir die Küche nicht ausdrücklich zur Verfügung gestellt oder ist die Geräteausstattung unzureichend, und führst du anstrengende Tätigkeiten durch, so kannst du diese beiden Abschläge durchaus loswerden. Den Abschlag für den gleichbleibenden Dienstort kannst du vergessen, der wird pauschal und ausnahmslos bei jedem einzelnen Zivi Österreichs angewendet. 11,56€ sind also realistischerweise drin.
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Beitrag von dom_esp »

Es ist ja nicht mal nur so, dass die Behörden das nur so interpretieren. Die interpretieren das auch noch jedes mal anders. Ich hab mich mit der ZISA telefonisch in Verbindung gesetzt, als ich den Fragebogen ausfüllen musste. Alles was man mir da über die Interpretation der einzelnen Punkte sagte, wurde nachher bei der Feststellung komplett anders gesehen.
Scorch
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Beitrag von Scorch »

Es wird stets ein anderer Makel gesucht, um den Zivi möglichst schlecht dastehen zu lassen. Weiters wird bei gegensätzlichen Aussagen grundsätzlich dem Rechtsträger geglaubt; man muss sich also darauf einstellen, gegnerische Halbwahrheiten mühsam durch Beweise und umfangreiche Argumentationen widerlegen zu müssen. Zermürbungstaktik. Bei mir hat es anderthalb Instanzen gebraucht, die dreiste Lüge des Rechtsträgers abzuschmettern, er habe mir angeboten, an freien Tagen dort zu essen.
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Beitrag von Gulliver »

sich immer auf eine andere instanz berufen, ist natürlich das beliebteste mittel aller bürokraten, um ja nicht mal selbst denken zu müssen.

also bei mir ist es so: wie haben eine kleine küche, die ist aber in erster linie für die patienten da.
einen eigenen gefrierschrank haben wir auf alle fälle nicht, herd ist da.

ich hab heute meine chefin gefragt, ob ich mir dort denn was kochen könnte.
logischerweise hat sie die augen verdreht, und das natürlich verneint, wie schaut denn das aus, wenn ich mir dort was zubereite, außerdem wärs in der dienstzeit, usw.
also der punkt mit der küche fällt flach.

eine leichte körperliche tätigkeit mache ich auch nicht, ich bin zwar kein schwerarbeiter, aber doch alles andere als ein büroangestellter.

habe also heute das thema wieder in der direktion angesprochen.
antwort: "das ist von der behörde so vorgegeben, das kann nicht geändert werden, daran ist nicht zu rütteln."

das sehe ich doch etwas anders.
habe mir also den kontakt für die zuständige dafür beim rechtsträger geben lassen.

zahlt mir eigentlich der rechtsträger, oder die einrichtung das geld aus?
an wen muß ich mich nun wirklich wenden?

und kann ich als vertrauensmann in meiner dienstzeit zum rechtsträger fahren, um dort unser anliegen vorzutragen?
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SpaceFlo
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Beitrag von SpaceFlo »

Der Rechtstraeger zahlt dir das Verpflegungsgeld.

(1) Mach genaue Fotos von der Kueche inkl. Eiskasten (offen).
(2) ad Aussage von der Chefin, dass du nicht in der Kueche kochen darfs: hast du Zeugen fuer diese Aussage - das waere sehr hilfreich.
antwort: "das ist von der behörde so vorgegeben, das kann nicht geändert werden, daran ist nicht zu rütteln.
Kompletter Schwachsinn. Die ver*rschen dich hier schoen!

Noch einmal: darfst du dich ueberhaupt ausserhalb deiner Dienste im Spital aufhalten - gibts hier eine Hausordnung (frag z.B. einen Mitarbeiter)? Wenn es eine gibt, die besagt, dass man sich ausserhalb der Dienstzeiten nicht im Spital aufhalten darf, dann sofort diese kopieren.
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Beitrag von naphta »

Da wir hier alle leidgeprüft sind, kann ich dir nur raten aus unseren „fehlern“ zu lernen:

1. Informier dich gut über das ZDG und die Verpflegungsverordnung. (Ausdrucken, lesen und zum nächsten gespräch mit der vorgesetzten mitnehmen)
2. Dokumentiere alles schriftlich und mit fotos.
3. kämpfe an mehreren fronten: bescgwerden bei der zisa, anzeigen, briefe an das BMI und vor allem an den landeshauptmann (in dem du anregst den status der einrichtung als rechtsträger zu überprüfen) – ergiebig war bei mir eben diese zuständige aufsichtsbehörde (der landeshauptmann, in wien die MA 62/ Dr. Josef Ujhelyi )
4. locke den rechtsträger in fallen. ZB ist der Rechtsträger nach § 38 ZDG dazu verpflichtet dich „ausreichend“ über deine rechte und pflichten aufzuklären. Fordere das mal ein – deine Vorgesetzte soll dir mal das ZDG und die Verpflegungsverordnung geben (sollte sie immer grifbereit haben). Kannst sie auch mal nach der adresse der beschwerdestellen fragen. Auch die sollte sie wissen.
5. Mach eine „konkrete Erfahrung“. Also geh an einem dienstfreien Tag (am besten mit ein paar kollegen) in deine Einrichtung und koch dort mal richtig auf. Kauf dir eine 2-kilopackung pommes und ein paar flaschen getränke und stell sie in den kühlschrank. Wenn kein platz ist, lass dir das von den vorgesetzten schriftlich bestätigen. Dokumentiere alles mit fotos!
6. geh immer davon aus, dass alle (die behörden, die rechtsträger, ZISA, BMI) gegen dich sind. ALLE stecken unter einer decke und wollen dich bescheißen!!!
7. bring viel geduld auf. Ich hab meinen zivildienst 2001 gemacht – mein verfahren ist gerade beim VwGH und wird wohl noch ein paar monate dauern – ich bin aber ein extrembeispiel
8. nicht den spaß daran verlieren.

Gutes gelingen
naphta
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Gulliver
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Beitrag von Gulliver »

na da hab ich mir ganz shcön was vorgenommen.

@ SpaceFlo

zeugen für die aussage habe ich nicht, aber ich denke meine chefin würde das bestätigen, dass ich dort keine kochgelegenheit habe (nehm ich jetzt einfach mal an).

hausordnung kenne ich leider auch nicht, ich weiß nur, dass ab und zu schwestern die grad dienstfrei haben auf der station auftauchen, weil sie grad im spital was zu tun hatten, oder so.

@ naphta

also die einrichtung ist mein spital, und der rechtsträger ist quasi die zentrale in st. pölten, sehe ich das richtig?
(die ***** von der ZDSA haben mich nach NÖ eingeteilt)

also wenn ich meine chefin frage frage ich ja nicht den rechtsträger...

zu 1.) hab ich mir schon mehrmals durchgelesen, aber das bringt ja nichts, solange die das nicht einsehen.
jeder, der das einmal liest, begreift, dass die abzüge nicht gerechtfertigt sind, aber wie setzt man das durch.

zu 5.) das klingt zwar nach richtig viel spaß, aber ich will es mir ja nicht mit den leuten verscherzen, mit denen ich jeden tag zu tun habe, denn sonst wird der zivildienst (erst recht) zur hölle.

konfrontationen mit all den bürokraten bei der einrichtung, beim rechtsträger oder wo auch immer, scheue ich hingegen nicht im geringsten.

zu 6.) danke aber das hab ich recht schnell begriffen :roll:

nochmal die frage, ob ich in meiner dienstzeit nach st. pölten fahren darf, um die sache zu regeln.
denn am telefon würgen die mich doch sicher gleich ab.

das wichtigeste ist aber, besteht überhaupt ne chance, die zwei abzüge zu streichen, und zwar recht bald.
naphta
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Beitrag von naphta »

hallo gulliver

Wenn dir deine vorgesetzte (irgendwer muss das ja sein) schriftlich bestätigt, dass du außerhalb der dienstzeiten (während des dienstes wirst du ja eh verpflegt) keine kochgelegenheiten zur verfügung steht, hast du eigentlich schon viel gewonnen. Dann den rechtsträger informieren und gegebenenfalls einen feststellungsantrag bei der zisa stellen.
Des weiteren kannst du auch die art deiner tätigkeiten festhalten und auch gegen den abzug wegen der leichten körperlichen arbeit vorgehen. (gegen den gleich bleibenden dienstort ist in deinem fall wohl wenig auszurichten) zuerst mal beim rechtsträger. Dann ein antrag auf feststellung bei der zisa.

Und noch was. Versteh ich das richtig? Du wohnst in wien und pendelst zum zivildienst nach st. Pölten? Wie lang ist die wegzeit? Wenn mehr als eine stunde (in eine richtung) ist das nämlich nicht zumutbar. Erstens weil du (an den dienstfreien tagen) nicht 3-mal am tag nach pölten fahren kannst um dir ein essen zuzubereiten.
Außerdem – und das ist der wichtigere punkt – müsste dir die dienststelle dann (was natürlich mit kosten verbunden ist) eine unterkunft zur verfügung stellen. Also belege deine fahrzeit (mit einer fahrplanauskunft) und sprich das mit deiner vorgesetzten mal an – vielleicht kann man sich ja drauf einigen, dass du bei der unterkunft ein auge zudrückst, dafür aber mehr geld bekommst. Ansonsten anzeige weil dir keine unterkunft zur verfügung gestellt wird.

Meiner erfahrung nach tut sich seitens der rechtsträger nur was, wenn man ihnen das messer an die brust hält – sprich mit anzeige droht
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masc
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Beitrag von masc »

naphta hat geschrieben: (...)
Und noch was. Versteh ich das richtig? Du wohnst in wien und pendelst zum zivildienst nach st. Pölten? Wie lang ist die wegzeit? Wenn mehr als eine stunde (in eine richtung) ist das nämlich nicht zumutbar. Erstens weil du (an den dienstfreien tagen) nicht 3-mal am tag nach pölten fahren kannst um dir ein essen zuzubereiten.
ich hab das so verstanden, daß gulliver irgendwo in NÖ in einem krankenhaus eingesetzt ist, nur der rechtsträger (zentrale) ist in st. pölten. aber er schreibt auch in seinem ersten posting, daß er 'insgesammt zwei stunden hin- und herfahren muss'
Außerdem – und das ist der wichtigere punkt – müsste dir die dienststelle dann (was natürlich mit kosten verbunden ist) eine unterkunft zur verfügung stellen. Also belege deine fahrzeit (mit einer fahrplanauskunft) und sprich das mit deiner vorgesetzten mal an – vielleicht kann man sich ja drauf einigen, dass du bei der unterkunft ein auge zudrückst, dafür aber mehr geld bekommst. Ansonsten anzeige weil dir keine unterkunft zur verfügung gestellt wird.
genau. mach mal einen genaue aufzeichnung der anreise zu deiner dienststelle, also alles von der wohnungstüre (bus, tram, ubahn, zu fuß) bis zur türe des einsatzortes (das dir zugewiesene krankenhaus). wenn eine einfache anreise länger als eine stunde dauert (2h hin & retour), schaus schon mal gut aus - siehe oben.

bye...masc.
Gulliver
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Beitrag von Gulliver »

hallo,

genau, ein krankenhaus in NÖ, aber nicht in st. pölten.

also ich fahre ziemlich genau jeweils eine stunde hin- und zurück.

ABER: die regelung mit der unterkunft...
da geht es nicht um die komplette fahrzeit, sondern die fahrzeit von BAHNHOF zu BAHNHOF muss mehr als eine stunde betragen.

was natürlich wieder mal eine unglaubliche frechheit ist, aber das kennen wir ja alle schon zur genüge.
naphta
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Beitrag von naphta »

Gulliver hat geschrieben:hallo,

genau, ein krankenhaus in NÖ, aber nicht in st. pölten.

also ich fahre ziemlich genau jeweils eine stunde hin- und zurück.

ABER: die regelung mit der unterkunft...
da geht es nicht um die komplette fahrzeit, sondern die fahrzeit von BAHNHOF zu BAHNHOF muss mehr als eine stunde betragen.

was natürlich wieder mal eine unglaubliche frechheit ist, aber das kennen wir ja alle schon zur genüge.
Na da bin ich mir nicht sicher:

Die fahrzeit muss mehr als eine stunde zwischen den nächstgelegenen station eines öffentlichen verkehrsmittels liegen. Wobei ja selbst da dann die frage ist: was wenn du irgendwo am ende der welt wohnst und schon 20minuten bis zur nächsten bushaltestelle brauchst. Such dir mal im internt eine fahrplanauskunft wo du deine wohnadresse und die genaue adresse der unterkunft angeben kannst,
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