Essengeld an die EINRICHTUNG zurückzahlen

Infos und Diskussionen rund um das Thema Verpflegungsgeld

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Eye-Q
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Beitrag von Eye-Q » Freitag 1. Juni 2007, 19:16

Also wenn hier schon so nett zu lesen ist von wegen "gutgläubig" oder nicht, dann finde ich es schon vermessen weiterhin von "gutgläubig" zu reden/schreiben wenn wenn über das Wort diskutiert wird. mE kann von gutgläubig nicht mehr die Rede sein, weil hier sehr wohl abgewogen wird, ob es sich nun um guten Glauben handelt oder nicht.
Und da du wohl einer der ganz ganz wenigen (wenn überhaupt nur der einzige) sein wirst bei dem die ZISA und BMI ein Fehler unterlaufen sein wird, wirst du leicht zu identifizieren sein und eine Rückforderung eintrudeln.

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MA2412
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Beitrag von MA2412 » Freitag 1. Juni 2007, 22:22

Eine Diskussion, die jetzt stattfindet, kann nicht beeinflussen, was vor ein paar Monaten gutgläubig war.
Sclaverey oder Leibeigenschaft, und die Ausübung einer darauf sich
beziehenden Macht, wird in diesen Ländern nicht gestattet.
(aus § 16 ABGB)

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Beitrag von Eye-Q » Samstag 2. Juni 2007, 01:07

Ach so, hatte es so verstanden, dass das Geld erst überwiesen wird oder gerade erst überwiesen wurde. Dann hat sich das erledigt! Sorry.

edit: habe gerade nachgeschaut, ich war anscheinend vollkommen verwirrt. Mein Post gehört eigentlich in den Thread von SeeB wo er 15,xy€/Tag zugestanden bekommen hatte und nicht hierher :oops:

cdhahn
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Beitrag von cdhahn » Samstag 2. Juni 2007, 08:24

MA2412 hat geschrieben:Das Forum ist für die eine gute Quelle, um Mißstände in diversen Einrichtungen wahrzunehmen.
Hast Du konkreten Grund zur Annahme, dass die ZISA hier rumsurft und sich informiert und nachher zB dem RK auf die Finger klopft? Ich bin sehr skeptisch, was das Interesse der Behörde an der Verfolgung von Missständen in Einrichtungen angeht. Warum sollten sie im Dreck stochern, solange sich niemand beschwert?
Feb. 01 - Jän. 02, ASB Linz. Alle Aussagen nach bestem Wissen und Gewissen. Keine Gewähr für die Richtigkeit der Angaben.

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Beitrag von MA2412 » Samstag 2. Juni 2007, 10:17

Naja, Zivis sind Mangelware. Da überlegt man schon, wem man welche gibt.
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Scorch
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Beitrag von Scorch » Samstag 2. Juni 2007, 10:28

Da gibts nix zu überlegen. Im Zweifelsfall bekommt einfach alle das RK. Die ZISA geht sicherlich nicht von sich aus auf einen Rechtsträger los. Dafür fühlt sie sich einerseits nicht zuständig, andererseits kann in einem öffentlichen Forum ja anonym jeder Müll stehen, der nicht stimmen muss.
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Beitrag von MA2412 » Samstag 2. Juni 2007, 10:45

Auch wieder wahr.
Sclaverey oder Leibeigenschaft, und die Ausübung einer darauf sich
beziehenden Macht, wird in diesen Ländern nicht gestattet.
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Beitrag von Cleveland » Samstag 2. Juni 2007, 13:56

wenn die betreffenden leute von der zisa hier wirklich mitlesen, dan ist denen sicher schon aufgefallen, mit welcher unglaublichen frechheit so mancher rechtsträger hier vorgeht. darüber, wie viel geld man beispielsweise vom rechtsträger angeboten bekommen hat, wissen die zisa-leute beispielsweise prinzipiell nicht bescheid. wenn die dann hier lesen, dass das rote kreuz vorarlberg gerade einmal 170euros geboten hat, gibt das den sachbearbeitern sicherlich auch zu denken. da liegt es ja auf der hand, dass die entsprechenden einrichtungen die zahlungen wo's und wie's nur geht drücken und verhindern wollen.

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Beitrag von Scorch » Samstag 2. Juni 2007, 14:14

Das werden sie so auch wissen dass die Rechtsträger lieber Geld sparen wollen als es Ex-Zivis in den Rachen zu werfen. Die ZISA hat jedoch auch selbst ein Interesse daran, die Nachzahlungen niedrig zu halten. Der Bund muss nämlich bis zu 4,20€ pro Tag Nachzahlung an die Rechtsträger refundieren. Liegt die Nachzahlung unter diesem Betrag, so spart der Bund Geld.
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Beitrag von Cleveland » Samstag 2. Juni 2007, 15:39

naja, der eine oder andere sachbearbeiter von der zisa wird sich schon darüber im klaren sein, dass die ihm von oben vorgegebene linie nicht das einzig wahre ist. dass der bund irgendwas zahlen muss ist dem einzelnen wohl auch ziemlich wurscht (budgetiert ist auf jeden fall noch viel mehr, als jemals ausgegeben werden wird. und in den meisten fällen trifft die differenz zwischen zugesprochenem und zustehendem betrag eh zum größten teil die rechtsträger, da 4,2€ bei zb erhaltenen 6€ einem abzug von 25% entspricht - dh mehr als 25% wurden zum glück eher wenigen abgezogen.)
das ganze verfahren dürfte bei dem einen oder anderen zisa mitarbeiter hoffentlich bedenken hervorgerufen haben. ob er/sie was machen kann wage ich allerdings stark zu bezweifeln. viele hätten wahrscheinlich gar nichts dagegen, mehr oder weniger jedem, der sinnvoll argumentiert, 13,60€ zuzuerkennen und basta, anstatt mit diesen unhadlichen textbausteinen herumzufuhrwerken.

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Beitrag von tommmi » Samstag 2. Juni 2007, 21:10

Scorch hat geschrieben:Die ZISA hat jedoch auch selbst ein Interesse daran, die Nachzahlungen niedrig zu halten. Der Bund muss nämlich bis zu 4,20€ pro Tag Nachzahlung an die Rechtsträger refundieren. Liegt die Nachzahlung unter diesem Betrag, so spart der Bund Geld.
stimmt leider nicht ganz was du da sagst. die 4,20€ kriegen nur die privaten rechtsträger. meine einrichtung war leider vom land salzburg und bekommt das geld nicht vom bund.
das war zumindest deren begründung auf die frage wieso mein freunde vom samariterbund das geld kriegen und ich nicht.

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Beitrag von Scorch » Sonntag 3. Juni 2007, 10:55

Stimmt, "Gebietskörperschaften" bekommen keine Refundierung. Das wird auch der Grund sein, warum sich bei mir der Gemeindeverband so stark und auch mit Unwahrheiten gegen die Auszahlung zur Wehr setzt. Die Behörden dürfen natürlich aus Gleichheitsgründen trotzdem nicht mit diesen Zivis großzügiger umgehen.
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Beitrag von MA2412 » Sonntag 3. Juni 2007, 11:05

Hmm, welch Zufall ...
Mein Rechtsträger ist die Gemeinde Wien und seltsamer Weise bekam ich weniger zugesprochen (0 EUR) als mir der Rechtsträger angeboten hat (0,06 EUR pro Tag).
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Beitrag von kegmeon » Montag 4. Juni 2007, 22:25

Scorch hat geschrieben:
tommmi hat geschrieben:also wenn ich beamter bei der ZISA/BMI wäre dann würd ich sicher nicht das ziviforum lesen!
die machen einfach ihr ding und lassen sich da sicher von keinem was dreinreden. also was solls für die bringen hier alles durchzulesen? (mal davon abgesehen dass man aus den meisten nicknames nicht wirklich auf die echten namen schliessen lassen)
Hier lassen sich etliche Argumentationslinien usw. finden, auf die dann bereits im Vorfeld reagiert werden kann. Bezüglich der Namen wäre ich mir dann auch nicht mehr sicher. Du heißt vermutlich Thomas. Wenn sich das dann noch mit einem Antrittstermin und einer Zivildiensteinrichtung verküpfen lässt, dann kann man schon recht genau sagen um wen es sich handelt.
das nennt man dann wohl Datamining, wenn ich mich nicht irre...

Mein Stand: noch keine Reaktion...

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Beitrag von kegmeon » Mittwoch 6. Juni 2007, 17:08

So jetzt gibts was neues:

Eine Mahnung!
Was genau drin steht weiß ich nicht, weil mich gerade mein Kollege angerufen hat, der's heut bekommen hat. Werds dann online stellen, wenn ich's hab.

Das kann's doch echt ned sein, dass wirklich meinen, dass sie Anspruch auf das Geld hab, dass ich mit verdammt guten gewissen Empfangen habe.

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Beitrag von MA2412 » Mittwoch 6. Juni 2007, 17:12

So eine Mahnung ist eine gute Taktik.
Der Großteil zahlt, und von den wenigen, die sich nicht abschrecken lassen, bekommt man halt nix.
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Beitrag von kegmeon » Mittwoch 6. Juni 2007, 17:55

Hab mir auch schon gedacht, dass das Taktik sein kann :-)
Okt. 05 - Sep. 06, Altersheim in Innsbruck.
Naturalverplegung unter der Woche. 80€/Monat von Februar bis September.
-> Antrag -> 0€
-> Heim fordert Geld von MIR!!! ("Mahung")
-> aber nix passiert :-)

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Beitrag von kegmeon » Freitag 8. Juni 2007, 10:10

Frage: Können die mir dann ein Exekutionsverfahren anhängen?
Und wenn ja: was soll ich tun?
Okt. 05 - Sep. 06, Altersheim in Innsbruck.
Naturalverplegung unter der Woche. 80€/Monat von Februar bis September.
-> Antrag -> 0€
-> Heim fordert Geld von MIR!!! ("Mahung")
-> aber nix passiert :-)

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Beitrag von MA2412 » Freitag 8. Juni 2007, 10:36

kegmeon hat geschrieben:Frage: Können die mir dann ein Exekutionsverfahren anhängen?
Nein, dafür bräuchte man einen Titel, den sie nicht haben.
Um einen Titel zu bekommen müßten sie einen Antrag an die Zivildienstserviceagentur stellen. Du wirst dann als gegnerische Partei zu einer Stellungnahme aufgefordert.
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Beitrag von kegmeon » Montag 18. Juni 2007, 09:33

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Die Mahnung is da.
Okt. 05 - Sep. 06, Altersheim in Innsbruck.
Naturalverplegung unter der Woche. 80€/Monat von Februar bis September.
-> Antrag -> 0€
-> Heim fordert Geld von MIR!!! ("Mahung")
-> aber nix passiert :-)

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