NÄCHSTE RUNDE: Antwort von ZiSa nach abgesendetem Fragebogen

Infos und Diskussionen rund um das Thema Verpflegungsgeld

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kiwi
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Beitrag von kiwi »

danke!!!


:roll: jetzt hab ich meine Unterschrift vergessen draufzusetzen, und habs schon weggeschickt.
Aber zumindest mein Name und Zivi-Zahl steht drauf.
Ich hoff das macht jetzt nichts, oder?
haloxon
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Beitrag von haloxon »

hi

nur eine kurze (wenn auch schon hinfällige) frage, aber zur beruhigung meiner zweifel: ich hab am 12.12. den gelben zettel im postkastl vorgefunden, dass der wisch von der zisa mit dem fragebogen vom asb hinterlegt wurde, am 13.12. hab ich die unterlagen abgeholt. okay: 2 wochen antwortfrist. gilt nun der 12.12. oder der 13.12. als datum, an dem ichs erhalten habe? oder ist es eh irrelevant, weil der 27.12. sowieso erst der erste tag nach den feiertagen war und ich am 26. mein antwortschreiben nicht aufgeben konnte?! bin ich mim 27. also auch noch in der frist?

m.
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MA2412
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Beitrag von MA2412 »

Es gilt der 13.12. (erster Tag der Abholfrist). Somit war der 27.12. rechtzeitig.
Da der 26. wie Du richtig sagst ein Feiertag war, wäre es aber so und so der 27.12.
Sclaverey oder Leibeigenschaft, und die Ausübung einer darauf sich
beziehenden Macht, wird in diesen Ländern nicht gestattet.
(aus § 16 ABGB)
haloxon
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Beitrag von haloxon »

danke :) gewissen beruhigt *g*
zaudi
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Beitrag von zaudi »

Habe auch Antowrt bekommen, der Witz ist das das Rote kreuz einen leeren Fragebogen zurück gesendet hat. Fühle mich ziemlich verarscht.
Eye-Q
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Beitrag von Eye-Q »

Wieso, ist doch eigentlich gut. Ein Witz wäre es dann, wenn die ZISA dem RK mehr oder weniger alles glaubt, ohne das das RK ja Angaben dazu gemacht hätte. So müssten sie aber eher dir und deiner Argumentation glauben...
bender
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Beitrag von bender »

Hallo!

War Zivi beim ASB in Feldkirch.

Habe von der ZiSa jetzt den weitergeleiteten Fragebogen bekommen.

Hightlights sind:

- 0 Stunden körperliche Arbeit pro Woche ( verstehe ich nicht ganz, nähmlich unten schreibt er Krankentransport von schweren Menschen hin )
- Nur Stufe 4 wurde angekruezt ( beim schwere der Arbeit )
- Der Auszufüllende sagt ich würde "in der Nähe" wohnen. und hätte 15 Minuten anfahrt. Leider brauche ich mit dem Auto 15 minuten und wohne ca. 12,91 Kilometer ( laut map24 ). Mit Bus + Bahn sind das ca. 30 Minuten
- er schreibt man könne um 2€ essen im LKH

( Ausserdem schreibt er "vom" mit f und "denn" mit einem n aber egal. )



Was soll ich da drauf antworten? Wie bewertet die Zisa meine Antwort?
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thaluke
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Beitrag von thaluke »

Ich hätte bei der Schwere der Tätigkeit einfach behaupten müssen, dass ich Schwerarbeiter bin, die ZISA hätte es geglaubt, da das RK dazu keine Angaben gemacht hat!

Und sie scheinen dort ziemliche Vollkoffer als Sachbearbeiter eingestellt zu haben, ich hab aber zum Glück einen der besseren erwischt!
Thomas S.
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Beitrag von Thomas S. »

Hallo! Ich habe eine Frage zur Beschreibung der Tätigkeit und Einschätzung der körperlichen Anstrengung:
Ich habe in einem Behindertenheim gearbeitet und ein Mensch vom Rechtsträger hat meine Arbeit als 10 - "sehr leicht" eingeschätzt.

Er/Sie hat dazu meine Tätikeit als "Hilfsdienste bei der Pflege und Betreuung behinderter Menschen"
beschrieben. Ich glaube, dass stand auch auf dem Zuweisungsbescheid.
Damit war gemeint, dass man den Pflegern ihrer Arbeit beim Waschen, Anziehen, Windelwechseln, etc. hilft.

De facto wurde aber von den Zivildiener aber verlangt, die gleiche Arbeit wie die hauptamtlichen Pfleger alleine und ohne Aufsicht zu verrichten.
Da hatte ich auch nix dagegen, aber der damalige Zivisprecher meinte mal, dass wir eigentlich gar nix alleine machen _dürften_, und wenn was passiert könnten wir da auch Probleme kriegen.

Meine Frage:
Könte mir da vieleicht ein Strick draus gedreht werden, wenn ich schreibe, dass ich entgegen den beschriebenen Tätigkeiten ganz normale Pflegearbeit geleistet habe - eine Tätigkeit, die bei Frauen sogar auf der AK Schwerarbeiterliste angeführt ist, also nie und nimmer eine "sehr leichte" Tätigkeit?
bender
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Beitrag von bender »

Unter der Hand wird das doch überall so gemacht! Ich kenne auch viele Leute, die bei der Lebenshilfe und Altersheim alles machten durften bzw. mussten.

Ich glaube kaum, dass das irgendwelche negativen Folgen für dich haben kann. Eher für die ehem. Chefs von dir ( was ich auch nicht glaube ).



Zu den Anstrengensten Tätigkeiten zähle ich mal:

Rettungsdienst, Altersheim, Lebenshilfe

Jobs bei der Diozöse oder bei der Caritas sind vielleicht eine 10 Wert. Aber sicher nicht deiner!
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Scorch
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Beitrag von Scorch »

War bei mir gleich. Ich kopiere dir schnell herein, was ich bei meiner Stellungnahme geantwortet habe. Vielleicht hilft dir das.
B)
3)
Ich hatte hauptsächlich Pflegearbeiten zu verrichten. Meine Tätigkeiten umfassten unter anderem das Heben, Stützen, Drehen, Führen, Tragen, Waschen, Wickeln, Baden, Verbinden, Anziehen, Anlegen von Stützstrümpfen und Füttern alter und gebrechlicher Menschen und waren überaus belastend für Gelenke und Wirbelsäule. [...] Überdies musste ich etliche Male für Festlichkeiten Biertische aufbauen und andere Gerätschaften transportieren. [...] Ich musste also nicht ausschließlich, wie der Rechtsträger angibt, Patienten aus dem Bett und ins Bett heben. Hinzu kommt eine erhöhte psychische Belastung, der bekanntermaßen jede in der Pflege tätige Person ausgesetzt ist. Sie begründet sich mit der täglichen Konfrontation mit Siechtum und Tod.
4)
Die Einschätzung [des Rechtsträgers in seinem Fragebogen, Anm.] von sehr leicht (8) ist absurd. Wenn der Rechtsträger ernsthaft der Meinung ist, meine Tätigkeiten seien als sehr leicht einzustufen, so möge er mir eine Sparte des Zivildienstes nennen, in der schwerere Tätigkeiten verrichtet werden. Ich bleibe ruhigen Gewissens bei meiner Einschätzung von sehr schwer (0).
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Thomas S.
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Beitrag von Thomas S. »

Danke für eure Antworten und das Beispiel, sehr hilfreich!

Ciao
Thomas
Flox
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Beitrag von Flox »

Ich würde mich auch auf die AK-Liste berufen. Die gilt immerhin auch für Schwerarbeiterpensionen. Und bis wir Geld sehen, ist das vermutlich ja eh schon eher eine Pension :roll:

>>

http://www.arbeiterkammer.at/www-192-IP ... 29305.html
bender
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Beitrag von bender »

Danke für den Link, Flox! Sehr hilfreich!

Habt ihr noch ein paar Tipps zu den oben angeführten Punkten von mir?


Danke!
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Fender
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Registriert: Mittwoch 19. November 2003, 22:33

Beitrag von Fender »

Hi zusammen!

Ich war von 2003-2004 Zivildiener beim RK Korneuburg-Stockerau-Ernstbrunn
und habe heute auch die Antwort vom RK auf meinen Fragebogen bekommen.

1.
Beim Punkt 3 "Fristen" steht, dass der erste Antrag beim Rechtsträger am 13.04.2006 eingelangt ist und von der Zisa übermittelt wurde.
Unter Anmerkungen wurde hinzugefügt dass auf Grund des Eingangsdatums keine zeitgerechte Einbringung auf Feststellug des Verpflegungsgeldes eingebracht wurde.

Habe alles immer rechtzeitig abgeschickt! Also was soll der Blödsinn?!

2.
Es wurde zwar der Punkt angekreuzt, dass meine Tätigkeiten außerhalb der Einrichtung stattfanden aber innerhalb des politischen Bezirks.
Bullshit, seit wann gehört Wien (wo ich die Hälfte meines Dienstes verbracht habe) zu Korneuburg?

Der Rest sieht ungefähr so aus:
Meine Tätigkeit wurde auf 0 eingeschätzt (sehr schwer), 48 Stundenwoche wobei 35 körperlich belastend waren, ich hatte in meinen Pausen Zeit zum Essen (also während der Autofahrten oder hinten bei den Patienten *kotz*), konnte jederzeit die Kochstelle benutzen (na sicher ...), konnte sie an allen Tagen frei benutzen usw bla bla bla

Achja und die neuen Vorgesetzten kenne ich auch nicht. Carl Heinz Langer sowie Friedrich Eigenschink.
ThomasN1981
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Beitrag von ThomasN1981 »

1. das kannst du ja mit Postbeleg entkräften (und warum hät die ZISA deinen Antrag weiterleiten sollen wenn du außerhalb der Fristen bist)
2. is glaub ich die Standardresonanz beim RK.
Eye-Q
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Beitrag von Eye-Q »

Also das liest sich (weil ja nicht zum ersten mal hier zu lesen von wegen "zu spät") ja schon nach mutwillig an.
Bei irgendjemandem hier hat die ZISA, wo der Antrag (oder ähnliches) wirklich ein wenig zu spät kam, sogar gemeint, dass man da nicht so kleinlich sein solle (im übertragenen Sinne).
stuff`
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Beitrag von stuff` »

Hab heute von der ZiSa den ausgefüllten Fragebogen meines Rechtsträger (KAGes) bekommen. Das meiste stimmt mit meinen Antworten über ein, jedoch bei dem Verpflegungsgeld bzw. Kochgelegenheit haben Sie komplett anders argumentiert.

Verpflegung/Verpflegungsgeld: Der Rechtsträger hat angegeben, dass ich mit meinem ausbezahlten Verpflegungsgeld (5.81) zum Mitarbeitertarif in der Kantine Essen erwerben hätte können und dies eine Vollverpflegung gewesen wäre, 7 Tage die Woche. Weiters hat er angeführt das ich darauf verzichtet hätte. Mir wurde jedoch nie etwas davon erzählt, weiters entspricht es auch keiner Naturalverpflegung wenn ich für das Essen bezahlen muss oder? Wie soll ich jetzt bei meiner Stellungnahme zu diesem Punkt argumentieren? Am besten wären Gesetzesauszüge wo festgelegt wäre dass man dafür nicht zahlen müsse ? Hab bis jetzt leider nichts gefunden, vlt. könnt ihr mir weiterhelfen!

Kochgelegenheit: Dort hat der Rechtsträger angegeben, dass ich mehrere Kochgelegenheiten gehabt hätte und diese auch nutzen hätte können. Weiters wurde mir NIE gezeigt bzw. mündlich gesagt dass ich dort essen machen könnte, weiters war es lt. einer mündlichen aussage einer Schwester verboten essen zu kochen aufgrund Brandgefahr! Wobei ich nicht mehr genau weiß, wer das war. Es geht lediglich darum, dass mir nie zugesagt wurde dass ich diese Kochgelegenheiten benutzen hätte können! Wie soll ich hierbei am besten argumentiern ??? Wäre sehr nett wenn ihr mir vlt. weiterhelfen könnt!

danke und lg!
papajoe3261
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Beitrag von papajoe3261 »

Mir geht es sehr ähnlich!

Nur das sie bei mir den Vogel abgeschossen haben, denn sie haben geschrieben das ich die Großküche in meinen Altenheim verwenden hätte können!

Ich nehme mal an das es aus Hygienischen Gründen schonmal totaler Schwachsinn ist.

Ich habe mir einmal einen Text zusammengeschrieben und da ich kein Jurist bin, stehen da auch keine §en oder so etwas in der Art drin!

Wollte mal fragen, was ihr davon haltet bzw. ob diese etwas Kumpelhafte schreibweise auch angemessen ist!

Sehr geehrte/r Mitarbeiter/in der Zivildienstserviceargentur!



Leider bin ich kein Anwalt oder Jurist, deshalb muss ich meine Antwort ohne Paragraphen ausführen!
Auch kann ich meine persönliche Gefühle nicht unterdrücken, ob der Bodenlosen lügen die ich im schreiben des Rechtsträgers lesen musste!

Ich möchte nun versuchen hier einige Dinge klarzustellen, wenn gleich es mir in 2 Wochen nicht möglich ist Personen zu finden die meine Sicht der Dinge bestätigen, da ich zur Zeit noch keine Telefonnummern oder Anschriften von ehemaligen Mitarbeiten habe.
Sollte das nötig sein, bin ich gerne bereit allfällige Aussagen nachzuliefern!

Beginnen möchte ich zunächst mit der ersten Seite (I.Allgemeines/Daten des Rechtsträgers) der Stellungnahme meiner Einrichtung. Mein Vorgesetzter Herr Mag. R. ist mir völlig unbekannt. Ich kenne diesen Herrn nicht und mir ist schleierhaft wie er dieses schreiben beantworten konnte. Zumindest was die Tätigkeiten betrifft, kann dieser Mann unmöglich irgendwelche Aussagen treffen, da er nie gesehen hat was ich für Aufgaben zu erfüllen hatte.

Mein unmittelbarer Vorgesetzter Herr W. ist mir zwar bekannt, doch auch von ihm erhielt ich keine Aufgaben zugewiesen. Obgleich er von den Aufgaben wusste, welche ich dort zu erfüllen hatte.



Bez. I. Allgemeines, Punkt 3) möchte ich erwähnen das der Sozialhifeverband nur deshalb 10 Tage Krankenstand angegeben hat, weil ich sie darauf hingewiesen habe. Selbst diese 10 Tage wollten sie mir stritik machen in ihrer ersten Zusendung! Erst nachdem ich ihnen eine Ärztliche Bestätigung vorlegen wollte, haben sie die 10 Tage zugegeben!





Bez. III. Art der Verpflegung, Punkt 5)
Die hier angegebene Wegzeit entspricht der Wahrheit, jedoch wurde mir untersagt am Mitarbeiter Parkplatz zu parken und deshalb hatte ich in der Regel einen Fußweg von ca. 10min.



Bez. IV. Höhe des Verpflegungsgeldes, Abschnitt B, Punkt 2, 3, 4) kann ich mein Unbehagen kaum in Worte fassen!
Hier wurde angegeben das ich 0 Std. in der Woche körperliche Arbeit zu verrichten und welche Tätigkeiten ich zu machen hatte (Sie haben geschrieben das ich nur leichte Hilfarbeiten leisten musste und mal ab und an essen eingeben musste. Natürlich immer mit einer Schwester die mich begleitete). Dies ist eine derartige Lüge dass ich überlege hier rechtlich vorzugehen. Wie zu Beginn dieses Schreibens schon erwähnt, wusste Herr W. sehr genau darüber bescheid welche Aufgaben ich zu erledigen hatte. Auch habe ich damals zusammen mit einem ehemaligen Zivildiener (Klaus L.) ein Schreiben mit der Beschreibung meiner Arbeiten an die Zivildienstverwaltungs GesmbH geschickt (siehe Anhang)! Auch damals hat der Rechtsträger behauptet, dass die Aufgaben kaum belastend sind und man nur Hilfsdienste zu verrichten hätte! Die Wahrheit ist jedoch, dass ich „Zäpfchen schieben“, „Bewohner alleine waschen“, „Hintern putzen“, „Windeln wechseln“, „Leichen beim waschen Helfen/anziehen/transportieren“, usw. musste. Diese Tätigkeiten habe ich größtenteils alleine und ohne Beaufsichtigung ausgeführt. Jede Schwester, jede/r Pflegehelfer/in, dass gesamte Putzpersonal und auch die Damen in der Küche, wussten dass und können dies sicherlich auch bestätigen. Von der psychischen Belastung möchte ich hier gar nicht erst schreiben!




Bez. IV. Höhe des Verpflegungsgeldes, Abschnitt C) habe ich im Grunde im Fragebogen schon geantwortet. Möchte hier aber noch mal etwas schreiben.
Das hier angegeben wird, dass ich die Zentralküche benutzen hätte dürfen, ist mir völlig neu! Niemals wurde auch nur Ansatzweise erwähnt, dass ich diese Küche benutzen hätte können und es machte auch nicht den Eindruck, dass es möglich gewesen wäre. Es ist und war eine Großküche und allein die Hygienischen Vorschriften stehen wohl im Gegensatz zu dem vom Rechtsträger behaupteten!

Was die Teeküchen betrifft, habe ich auch keinerlei Stimmen wahrgenommen die mir gesagt hätten, dass ich hier alles Benutzen dürfte. Ich kann mich noch sehr gut daran erinnern, dass der Kühlschrank für mich Tabu war, weil hier kaum Platz für das Essen und die Getränke der Bewohner vorhanden war! Und dabei ging es um eine Flasche Saft, welche ich dort kühlen wollte.

Auch wenn es mir erlaubt gewesen wäre, die Küche zu verwenden, würde ich gerne wissen wann ich dies tun hätte sollen! Mein Dienst ging entweder von 6 - 14.30 Uhr oder von 7 – 12 und von 15.30 – 18.30 Uhr.

Beim Dienst von 6 – 14.30 Uhr lief das ganze so ab:
Von 12 – 12.30 Uhr hatte ich eine Bereitschaftspause. Teilweise war ich in dieser alleine im gesamten Stockwerk und sobald ein Bewohner klingelte musste man diesen Aufsuchen. Dies geschah min. alle 10 min. Gerade um Essen zu kochen, sind das keine guten Vorraussetzungen und selbst bei mitgebrachten Nahrungsmittel war es mir oft nicht möglich fertig zu essen! Auch ist es kein Vergnügen kurz nach dem Wechseln einer Windel oder aufputzen von Erbrochenen, weiterzukochen / zu essen.

Beim Dienst von 7 – 12 und von 15.30 – 18.30 Uhr lief das ganze so ab:
Hätte ich die Teeküche verwenden können, wäre es mir hier theoretisch möglich gewesen etwas zu kochen. Allerdings hätte es auch hier einige Probleme gegeben, da zum einen diese Küche als Raucherzimmer genutzt wurde und viele Mitarbeiter bis 12.10 oder 12.15 Uhr diesen Raum als Treff nach der Arbeit nutzten und zum anderen weil ab ca. 12:30 – 12.45 Uhr die Küche für die Bewohner wieder nutzbar sein musste, da dann die Nachmittagsjause zubereitet/vorbereitet wurde.

Ich möchte hier aber noch einmal dringend darauf hinweisen, dass mir von meinen Vorgesetzten nie gesagt wurde das ich diese Küche verwenden hätte können!!!




Mit freundlichen Grüßen
Thomas Schinagl

P.S.: Dieser Klaus L. ist euch wohl auch bekannt^^. Er hat mal hier mitgearbeitet bzw. macht das noch kA. Ich versuche ihn schon länger telefonisch zu erreichen, da wir in der selben Einrichtung waren! Kann mir vllt jemand sagen ob er zZ womöglich im Ausland ist oder ähnliches.
jimjoe
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Registriert: Freitag 16. Juni 2006, 13:27

Beitrag von jimjoe »

Vorab kurz um was es geht.
War Zivi 2003 im Altersheim in Kuchl und wohnte in Salzburg Ich bekam Vollverpflegung auch an freien Tagen (aber auch 5,45€ pro freiem Tag), brauchte allerdings mit öffentlichen Verkehrsmitteln und Fussweg zusammen locker mehr als 60 minuten. Der Rechtsträger wollte mir für
Krankenstände UND Urlaubstage (Gesamt lt. 1. Schreiben vom Rechtsträger 31 Tage) das Geld rückerstatten allerdings natürlich sämtlicher Abzüge. Gesamt 147,25. Als "Dank" für meine Arbeit wurde der Betrag soagar auf 200€ aufgerundet.
Danach Antrag an Zisa -> Formular, heute bekomme ich das Formular welches der Rechtsträger ausgefüllt hat.

Probleme:
1. Im ersten Schreiben vom Rechtsträger an mich hieß es die Kranken UND Urlaubstage ergeben 31. Im Begleitschreiben vom Rechtsträger an die Zisa heisst es: "Die Marktgemeinde Kuchl hat Herrn ... als Abgeltung für seine 31 Tage Krankenstand einen Betrag von ... angeboten..."
Auch im Formular wurde bei Krankentage 31 angeführt.
Bei meinem Formular habe ich nichts angegeben, sondern dazu geschrieben daß ich es nicht dokumentiert habe und dies beim Rechtsträger zu erfahren ist (plus Kopie des Schreibens an mich vom Rechtsträger)

Frage: ISt es im Grunde egal oder soll ich extra darauf hinweisen?

Dazu noch etwas:
Im Formular III 4. wurde vom Rechtsträger angegeben daß mir NAturalverpflegung angeboten wurde allerdings auch daß es mir teilweise angeboten wurde (dienstfreie Tage, Zeitausgleich. nicht an Kranken und Urlaubstagen. Als Begründung wurde dazu geschrieben: "nicht möglich, weil nicht am Dienstort".

Frage: An anderen freien Tagen war ich auch nie am Dienstort, warum also hier?

2. Der wichtigste Punkt:
im Formular wird bei Wegzeit vom Rechtsträger ca. 45 Minuten (inkl. Fussweg) angegeben. Im Begleitschreiben an die Zisa steht daß der Ort 20km entfernt liegt und mit PKW 20 minuten und mit der Bahn 25 Minuten entfernt ist.

Lt. Öbb ist der Ort 26km entfernt (6km können bei der Öbb lange sein) und die kürzeste Fahrt kam und kommt auch heute noch auf 34 minuten. Auto hatte ich damals keines und war mit Sicherheit keine Pflicht.

Daß ich in Sbg. zum Bahnhof kommen muss (20 minuten) bzw. in Kuchl zum Altersheim (gut 5 minuten) und man nicht sofort vom Bus in Sbg in den Zug einsteigen kann sollte klar sein.

Frage: Muss ich nochmal Unterlagen darüber schicken oder reichen die, die ich schon geschickt habe (Fahrplan Öbb bzw. Sbg Stadtwerke)

3. Angaben zu körperlich Belastbaren Tätigkeiten:
wurde vom Dienstträger 0 Tage angegeben und bei der tollen Skala 7 (0 schwer - 10 leicht). Als Tätigkeit wurde "Mithilfe bei Pflege Alter Menschen" angegeben. Mithilfe? wenn man, wie es bei uns war zu zweit (eine Schwester+ein Zivi) einen Gesamten Stock betreuen muss, wären einige erst am Abend zum Frühstück gekommen, hätten die Zivis nur "mitgeholfen". Jeder Zivi bei uns hat teilweise 3-6 Leute alleine Auf- und Umsetzen, Waschen, Anziehen, usw. gemusst

Frage: Wie soll ich daß bitte beweisen, es wird sich keiner von der Zisa einen Tag dort reinstellen um zu sehen wieviel zu tun ist?
Auch wenns in meinem Fall egal wäre, da es ja um die freien Tage geht, und meiner Ansicht nach die körperliche Anstrengung egal sein sollte

4. Ist es normal, daß der Fragebogen vom Rechtsträger an die Zisa von einem anderen Zivi, an mich geschickt wird? Bzw, das Schreiben welches vom Zivi an den Rechtsträger geschickt wurde?


AAAHHHH ich könnt mit dem Sche.. echt schon auszucken
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