NÄCHSTE RUNDE: Antwort von ZiSa nach abgesendetem Fragebogen

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ARMIX
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NÄCHSTE RUNDE: Antwort von ZiSa nach abgesendetem Fragebogen

Beitrag von ARMIX »

Hi,

ich hab heute die Antwort auf meinen Fragebogen bekommen.
Die ZiSa hat nun auch den Rechtsträger befragt, der auch (auf den ersten Blick den gleichen) Fragebogen ausgefüllt hat. Außerdem hab ich noch viel anderes Zeugs bekommen. Würde es auf über 100 Seiten schätzen. Es scheint wohl der gesamte Schriftverkehr der letzten Jahre zu sein.

Nun soll ich binnen spätestens 2 Wochen einen Kommentar dazu abgeben.

Was soll das bringen frag ich mich? Selbst wenn das RK gewisse Fragen anders beantwortet hat: Meine Meinung habe ich mit dem Fragebogen selbst ja bereits bekanntgegeben.

Hat wer nen tipp?

Ciao,
Armin
Z@BPDWIEN
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Beitrag von Z@BPDWIEN »

Es gibt auch Anmerkungsfelder. Da wurde u.U. etwas erwähnt was die andere Partei gar nicht bedacht hat. Außerdem kannst du noch einmal konkret Argumente der Gegenseite entkräften. Davor hast du ja nur deinen Standpunkt klar gemacht aber nicht wo und warum der Gegner falsch liegt.
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ARMIX
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Beitrag von ARMIX »

Z@BPDWIEN hat geschrieben:Davor hast du ja nur deinen Standpunkt klar gemacht aber nicht wo und warum der Gegner falsch liegt.
Doch, das habe ich bereits in einem extra Begleitschreiben erledigt. Werde nun wohl einfach nochmal ein ähnliches schreiben schicken.

Im Grunde hat das RK genau so geantwortet, wie ich's erwartet hab. Was mich aber verwundert hat, ist, dass das RK zugegeben hat, dass es eine körperlich sehr schwere Arbeit war. (Auf der Skala bei 0 angekreuzt) ... Außerdem haben sie auf den psychischen Stress verwiesen. Soll mir nur recht sein :) Daran hatte ich wirklich nicht gedacht.

...2004 hieß es noch "nur 10% körperlich schwere Arbeit"...
Z@BPDWIEN
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Beitrag von Z@BPDWIEN »

Warum sollten sie es nicht zugeben schließlich bekommen sie Nachzahlungen bis 10,2 € ja refundiert. Sie argumentieren nur gegen Ansprüche über 10,2 €.
Das versuchen sie mit Kochgelegenheit und gleichbleibendem Dienstort zu erreichen.
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SpaceFlo
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Beitrag von SpaceFlo »

Mich wuerde interessieren, wieviel Zeit zwischen dem Abschicken des Fragebogen und dem Erhalt der Akten des Rechtstraegers vergangen sind.

Wann hast du den Fragebogen zurueckgeschickt? Kann ja noch nicht lange her sein!
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Danke liebe OEVP und SPOE fuer die jahrelange Verarschung der Zivis!
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ARMIX
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Beitrag von ARMIX »

Ich war einer der ersten und hab die Antworten am 19.10. retour geschickt. Das RK hatte für die Beantwortung auch eine Frist von 3 Wochen. Der Fragebogen ist laut Posteingangsstempel des RK am 20.10. beim RK eingegangen. Also fast gleichzeitig wie bei mir.

Ciao,
Armin
Scorch
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Beitrag von Scorch »

Mir geht der Schriftverkehr langsam aufn Sack. Die ganze Zeit eingeschriebene Briefe. Der Fragebogen samt Beweisen war bei mir so schwer, dass der Einschreiber 3,55€ gekostet hat. Wer zahlt mir das?
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MA2412
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Beitrag von MA2412 »

Z@BPDWIEN hat geschrieben:Warum sollten sie es nicht zugeben schließlich bekommen sie Nachzahlungen bis 10,2 € ja refundiert.
Weil genau das nicht der Fall ist.
Sie bekommen nur 4,20 pro Tag refundiert, eine Nachzahlung auf 10,20 käme aber teurer.
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MA2412
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Beitrag von MA2412 »

@ARMIX:
Was hast Du sonst noch alles bekommen?
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Beitrag von Eye-Q »

100 Seiten hast du zugeschickt bekommen? :shock:

2scorch: nenn mich faul bzw berechnend, aber genau das war der Grund warum ich nicht x Schreiben an den Bogen hängen wollte, weil ich einfach keinen Bock hatte mehr für das Einschreiben zu zahlen (wobei der Unterschied e "nur" ca 50 Cent beträgt, aber trotzdem).
Und es erweist sich weiterhin als richtig nicht mehr mitzuschicken, weil wir anscheinend ohnehin wieder vom RK Zeug bekommen und DANN würden Beweise wichtig werden...
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ARMIX
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Beitrag von ARMIX »

MA2412 hat geschrieben:@ARMIX:
Was hast Du sonst noch alles bekommen?
Ich hab das Schreiben von ZiSa an Rk bekommen, den Fragebogen mit den Antworten vom RK und eigentlich alles was ich bisher an die ZiSa geschickt hab. (Chronologisch geordnet)
Hab die Seiten nach dem RK-Fragebogen nur überflogen, aber sieht so aus als wäre das eigentlich allesnur Zeugs, dass ich geschickt hab. Vom RK ist wenig dabei.

Im Grunde sieht man an der RK-Beantwortung des Fragebogens einfach, die unterschiedlichen Punkte bzgl. der zur Verfügung stehenden Kochgelegenheit (RK sagt sie war da, ich sage sie war aber nicht nutzbar), des ausbezahlten Essensgeldes (RK sagt 6,- tgl., ich sage 180,- Euro im Monat ... sind schon wieder 5 Tage zu wenig bezahlt), der Pausenzeiten (RK sagt ja es gab geregelte Pausenzeiten, ich sage nein weil jede Sekunde der Piepser gehen konnte - da kannst dich nicht ein ein Gasthaus setzen und dein essen Bestellen, wennst vielleicht in 5 Minuten wen reanimieren musst), etc....

Die 180,- Euro pauschal zu zahlen begründet sich laut RK übrigens auf einer "Empfehlung" des BMI. Mir ist das doch egal, was das BMI empfiehlt. 12x180 sind für mich aber defintiv nicht das gleiche wie 365x6!

Und genau das hab ich alles schon in meinem letzten Begleitschreiben zum Fragebogen geschrieben und werds wohl einfach heute nochmal schreiben. Hilft ja doch nix :(

Wie schauts jetzt eigentlich effektiv mit den Verzugszinsen aus? Haben wir eine rechtliche Grundlage um diese nachzufordern?

Ciao,
Armin
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Beitrag von MA2412 »

§ 1000 und 1333 ABGB iVM VfGH A 3/04

Hat das RK eigentlich Stellungnahme zum Reinigungspauschale genommen? Dann wären ja nicht einmal die 180 p.m. richtig.
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Beitrag von Scorch »

Kannst du mir sagen, wo ich das VfGH-Ding A3/04 finde? Weder www.vfgh.gv.at noch Google wollen es ausspucken.
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Beitrag von ARMIX »

MA2412 hat geschrieben:Hat das RK eigentlich Stellungnahme zum Reinigungspauschale genommen? Dann wären ja nicht einmal die 180 p.m. richtig.
Mir gegenüber nicht. Muss diese Reinungungspauschale bezahlt werden oder ist das eine "freiwillige" Sache? Woch hoch ist die? Gibts dazu auch Paragraphen?
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Beitrag von ARMIX »

Ach doch, Hr. Wegmayr vom (GF vom RK) hat mir am telefon mal erklärt, dass wir ja die Möglichkeit gehabt hätten, die Kleidung auf der Wache waschen zu lassen. Davon wusste ich damals aber nichts. Hätte ich da drauf kommen müssen? Oder hätte das RK was sagen müssen?
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Beitrag von Scorch »

Zivildienstgesetz 1986 hat geschrieben:§ 28. (1) Die Rechtsträger der Einrichtungen haben dafür Sorge zu tragen, dass die Zivildienstleistenden angemessen verpflegt werden, sie die für die Leistung des Zivildienstes erforderliche Ausbildung, Bekleidung samt deren Reinigung erhalten, die Beiträge für Kranken- und Unfallversicherung im Umfang der nach dem Allgemeinen Sozialversicherungsgesetz – ASVG, BGBl. Nr. 189/1955, vorgesehenen Leistungen entrichtet werden und ihnen die Pauschalvergütung gemäß § 25a geleistet wird.
20 Cent pro Tag sind's. Wo das steht, weiß ich nicht. Schreib, dass du monatlich 180€ für Verpflegung und Reinigung zusammen bekommen hast, so war es ja auch. Stell klar, dass du somit nicht 6€ pro Tag sondern (180€*12 - 0,20€*365) / 365 = 5,718€ Verpflegungsgeld pro Tag erhalten hast. Das allein macht schon einen Unterschied von 103€ aus!
Wenn dir niemand sagt, dass du die Kleidung in der Einrichtung waschen lassen kannst, kannst du das natürlich auch nicht in Anspruch nehmen und bekommst stattdessen Reinigungsgeld. Schwierig könnte hingegen sein, der ZISA klarzumachen, dass du von nichts wusstest.
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Beitrag von intruder »

hi :)
habe nun auch das schreiben von der zisa bekommen (schriftverkehr zwischn caritas und zisa)

nun wurd ich zb bei der skala von 0-10 total falsch eingeteilt -> auch bei IV. 2. wurde falsch angekreuzt von der caritas aus

wie soll ich da nun an die zisa schreiben das das nicht stimmt was die caritas behauptet? und das den fragebogn jemand ausgefüllt hat der mich nichtmal zu gesicht bekommen hat?

danke :)
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Beitrag von Scorch »

Schreib halt so wie du dir denkst, dass du die ZISA damit am ehesten überzeugen kannst. Stichwort glaubhaft machen.
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Beitrag von ARMIX »

Ich hab jetzt mein Schreiben fertig und wer's gleich bei der Post aufgeben. Im grunde das Gleiche wie beim Begleitschreib zum Fragebogen auch schon.
Zusätzlich aber mit einem Verweis auf mir nicht zur Verfügung stehender Beweismittel zur Klärung der strittigen Punkte. (Beispielsweise die damaligen Dienst- & Einsatzpläne.) Außerdem hab ich den bezahlten Betrag und die daraus resultierende noch offene Forderung nochmal genau aufgeschlüsselt.

Mal schau'n wie lang's bis zur nächsten Antwort dauert ... wohl wieder länger, fürchte ich :(
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Beitrag von intruder »

hm werde es versuchen mit einem verweiss meine damalige DIREKTE vorgesetzte zu kontaktieren

finde es eine frechheit das jemand den fragebogen ausfüllt der damals noch nicht mal dort gearbeitet hat...
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